Runder Tisch zu Kinderbetreuung

Bildungsreferentin Haberlander will „gemeinsam an Lösungen arbeiten“

LH-Stv. Christine Haberlander
LH-Stv. Christine Haberlander © Land OÖ/Stinglmayr

„Wir wollen gemeinsam intensive Überlegungen anstellen, wie wir alle in unseren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen Akzente für eine Verbesserung der Personalsituation in den Kinderbildungs- und –betreuungseinrichtungen setzen können. Dafür bedarf es einer ganzheitlichen Betrachtung des Themas. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für die Familien. Für die Kinder“, so LH-Stv. Christine Haberlander zur Petitionsübergabe von GPA und younion, diese wird am Montag am Tag der Elementarpädagogik stattfinden.

Haberlander kündigte aber bereits am Sonntag an, die beteiligten Systempartner im ersten Halbjahr zu intensiven Beratungen einzuladen. Jetzt gehe es darum, wie man das Arbeitsumfeld gestalten könne, um den Mitarbeitern zu helfen und für Neue attraktiv zu sein.

Das könne nur ein Maßnahmenbündel sein und nicht nur einzelne Aktionen, erklärt Haberlander, dass politischer Hick-Hack dabei nichts verloren habe. Man nehme die Anliegen auch in die bevorstehenden Verhandlungen über eine neue 15a B-VG-Vereinbarung mit, die in Kürze starten sollen.

Für die SPÖ ist die Ankündigung des Runden Tisches ein „Schlag ins Gesicht für alle Beschäftigten im Bildungsbereich“, so SPÖ-Klubchef Michael Lindner. Oberösterreich sei weiterhin Schlusslicht in der Kinderbetreuung.

Trotz üppiger Bundesförderungen bleibe das Land OÖ den Familien, den Betrieben, dem Arbeitsmarkt und nicht zuletzt den Kindern einen spürbaren Ausbau der Kinderbetreuungs- und Kinderbildungseinrichtungen schuldig, ergänzt AK-Präsident Andreas Stangl.

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