S10: Umsiedlung der Schmetterlinge beginnt

Auch für dieses Straßenstück steigen Kosten

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Der Weiterbau der S10 Mühlviertler Schnellstraße von Freistadt Nord Richtung Staatsgrenze verlagert sich von der juristischen in die technische Phase.

Nachdem die unmittelbar beteiligten Anrainer keinen Einspruch gegen den vor einem Monat vom Land OÖ erlassenen Bescheid für die Umfahrung Rainbach eingebracht haben, will die Asfinag, die Übersiedlung der schützenswerten Schmetterlinge im Sommer durchführen.

„Dazu wird Humus aus dem Bereich der Trasse abgetragen und dann an andere Bereiche aufgetragen, wo die Schmetterlinge einen neuen Lebensbereich bekommen“, erläutert S10-Projektleiter Leopold Lechner im VOLKSBLATT-Gespräch.

Wie alle Straßenbauprojekte werden sich auch die Kosten für das erste Teilstück des S10-Weiterbaus verteuern. Bislang plante die Asfinag für das 7,2 Kilometer lange Straßenstück mit 227 Mio. Euro. Wie viel es aufgrund der stark steigenden Baukosten letztlich sein werden, steht laut Lechner noch nicht fest. Aber: „Es wird keine Abstriche bei der Bauausführung geben.“

55 von 70 Grundeinlösen sind bereits erfolgt, für Dezember ist die erste Ausschreibung – der Tunnel Vierzehn – geplant.

Von Heinz Wernitznig

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