Salvador Sobrals: Paris, Lisboa (Warner)

Der portugiesische Eurovision Song Contest Gewinner 2017 Salvador Sobral steht nach seiner Herztransplantation wieder mitten im Leben. „Paris, Lisboa“ heißt das zweites Studiowerk des 29-Jährigen, das Ende März herausgekommen ist.

Wer bei dem Titel unwillkürlich an Wim Wenders’ melancholisches Road Movie „Paris, Texas“ denkt, der irrt nicht: „Es handelt sich um eine Hommage an meinen absoluten Lieblingsfilm“, sagt Sobral. „Ich liebe einfach, wie es in dem Streifen um eine konstante Suche geht, immer auf der Spur von etwas, aber nie genau wissend von was.

Mit der Musik ist es das Gleiche: Ich halte immer nach etwas Ausschau, suche und forsche.“ Zudem, fügt der Musikpoet mit der facettenreichen Stimme hinzu, sei er in der Entstehungsphase des Albums immer zwischen Paris und seiner Heimatstadt Lissabon gependelt, „entweder physisch oder gefühlsmäßig“.

So hat er dazu passend mit „La Souffleuse“ auch ein Chanson auf Französisch eingespielt, „zum ersten Mal“, wie er sagt. Und wie beschreibt der erklärte Chet-Baker-Fan selbst die zwölf Songs seines neuen Werks? „Das Album besteht aus einer Gruppe von Liedern, die mich inspirieren. Einige stammen von mir selbst, andere von Komponisten, die ich zutiefst bewundere.“

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