Keine Änderungen an der Spitze der heimischen Bundesliga

Red Bull Salzburg hat in der vierten Meistergruppen-Partie der Fußball-Bundesliga erstmals Punkte abgegeben. Der Titelverteidiger erreichte am Sonntag beim SKN St. Pölten nur ein 1:1. Der Vorsprung auf Verfolger LASK blieb konstant bei neun Punkten, weil die Oberösterreicher bei Austria Wien 2:2 spielten. Der einzige Sieger am Ostersonntag war der WAC, der bei Sturm Graz mit 2:1 triumphierte.

Beide Tore in St. Pölten fielen aus Elfmetern: Smail Prevljak (33.) sorgte für die Halbzeitführung des Titelverteidigers, Rene Gartler (65.) glich vor 3.500 Zuschauern aus. Der überlegene Tabellenführer musste fast die komplette Spielzeit in Unterzahl agieren. Denn Andreas Ulmer hatte in der 3. Minute die Rote Karte gesehen. Damit gab es für Salzburg nach sechs siegreichen Bewerbspartien in Folge wieder einen Punkteverlust, St. Pölten wiederum holte im elften Liga-Aufeinandertreffen den ersten Punkt überhaupt gegen Salzburg und ließ nach dem 0:0 gegen den LASK in der Vorwoche den zweiten Favoriten en suite stolpern.

Die Linzer konnten aus dem Punkteverlust des Tabellenführers kein Kapital schlagen, denn sie mussten sich bei der Wiener Austria mit einem 2:2 begnügen. Alle Tore gingen vor 8.000 Zuschauern auf das Konto der beiden Mittelstürmer Joao Klauss und Christoph Monschein, die jeweils zweimal trafen. Der LASK bewies Effizienz und ging in der Generali Arena mit dem ersten Torschuss in Führung. Schütze des Treffers in der 22. Minute war der Brasilianer Klauss. Danach hatten die Oberösterreicher die Partie unter Kontrolle, relativ überraschend kam die Austria vor der Pause durch Monschein (41.) noch zum Ausgleich. Nach dem 2:1 durch Klauss (50.) gab erneut Monschein (79.) die Antwort.

In Graz war am Ostersonntag für die Heimmannschaft nur zur Pause alles eitel Wonne. Vor etwas mehr als 9.000 Zuschauern sorgte Stefan Hierländer in der 25. Minute aus einem Elfmeter für die Führung der Steirer. Doch die nun vier Punkte vor den Grazern auf Rang drei liegenden Kärntner drehten das Spiel mit einem Doppelschlag durch Sekou Koita (73.) und Michael Liendl (78., ebenfalls Elfer) innerhalb von vier Minuten.

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