Salzkammergut 2024: Es geht los!

Kulturhauptstadt: LH Stelzer initiierte erstes Arbeitsgespräch in Bad Ischl

V. l.: Der steirische Kulturlandesrat Christopher Drexler, Oö. Landeshauptmann Thomas Stelzer, Bürgermeisterin Ines Schiller (Bad Ischl), Hannes Heide, Mitglied des Europäischen Parlaments
V. l.: Der steirische Kulturlandesrat Christopher Drexler, Oö. Landeshauptmann Thomas Stelzer, Bürgermeisterin Ines Schiller (Bad Ischl), Hannes Heide, Mitglied des Europäischen Parlaments © Land OÖ/Max Mayrhofer

Noch sind es vier Jahre, bis das Salzkammergut Europäische Kulturhauptstadt 2024 sein wird. Vier Jahre, die alle Beteiligten gut nutzen wollen, damit das Projekt erfolgreich wird.

Daher haben sich am Freitag in Bad Ischl auf Initiative von Landeshauptmann Thomas Stelzer alle, die sich für das Projekt engagieren, erstmals zu einem Arbeitsgespräch getroffen, an dem auch der steirische Kulturlandesrat Christopher Drexler teilgenommen hat. Mit dabei waren alle Gemeinden, die Teil des Projektes sind, Vertreter der Tourismusverbände und die Projektkoordinatoren. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen grundsätzliche Fragen, mit dem Ziel, erste Weichenstellungen für das Projekt Kulturhauptstadt abzustimmen und die nächsten konkreten Schritte zu vereinbaren.

„Chance, europaweit aufzuzeigen“

„Oberösterreich wird die Organisatoren bestmöglich unterstützen, damit das Projekt Kulturhauptstadt 2024 ein Erfolg wird“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Indem eine ganze Region den Titel trägt, haben wir die Chance, europaweit aufzuzeigen, was uns auszeichnet: ein dichtes Netzwerk an kultureller und künstlerischer Innovation, das die Entwicklung des Landes prägend vorantreibt.“

Der steirische Kulturlandesrat Christopher Drexler unterstreicht: „Dass mit dem Salzkammergut 2024 erstmals eine inneralpine ländliche Region Europäische Kulturhauptstadt wird, stellt einen Meilenstein und eine Riesenchance für die Kultur- und Regionalentwicklung auch und gerade für die steirischen Salzkammergut-Gemeinden dar. Wir wollen sie bestmöglich nutzen und als Land Steiermark gemeinsam mit Oberösterreich zum internationalen Erfolg der Kulturhauptstadt 2024 beitragen.“ Er betonte weiters: „Mit großem Einsatz, Engagement und Ideenreichtum konnte die aus der Region heraus entstandene Bewerbung die internationale Jury überzeugen, geht es doch um besonders aktuelle und zeitgemäße Themen und Fragestellungen von gesamteuropäischer Bedeutung. Wie kann sich der ländliche Raum in Zukunft entwickeln? Welche Perspektiven gibt es gerade für junge Menschen? Ich freue mich auf die intensive Vorbereitungsphase, die wir mit dem heutigen Treffen begonnen haben, und den regelmäßigen inhaltlichen Austausch zu diesen entscheidenden Fragestellungen.“

Abgestimmt wurden mit allen Beteiligten die nächsten Schritte, mit dem Ziel, grundlegende Strukturen für Salzkammergut 2024 in die Wege zu leiten. Oberösterreich und die Steiermark werden sich dabei eng abstimmen, das haben Stelzer und Drexler vereinbart. Beide Länder sind übereingekommen, als Fördergeber nicht Gesellschafter zu werden, sondern eine aktive Rolle in den Steuerungs- und Aufsichtsgremien zu übernehmen. Eine eigene Arbeitsgruppe, die aus Vertretern von Bund, Ländern und Gemeinden bestehen soll, wird die Finanzierungsgespräche und Verträge vorbereiten. Zudem muss zeitnah endgültig entschieden werden, welche Gemeinden tatsächlich am Projekt „Salzkammergut 2024“ teilnehmen, und die Betreibergesellschaft gegründet werden.

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