Sam Lloyd: Der Mädchenwald

Elissas Traum ist es, das Schachturnier zu gewinnen, bei dem sie heute antritt. In Gedanken befindet sie sich schon auf dem Schachbrett, hat Eröffnungen und Züge im Kopf — die Entscheidung, welche Jacke sie jedoch zu ihrem Kleid tragen soll, fällt ihr schwer.

Ganz anders sieht das Leben des zwölfjährigen Elijah aus, der mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder in einer einsamen Hütte im Wald lebt. Einzig ein verfallenes Haus bietet ihm Abwechslung, vor allem der Keller …

„Der Mädchenwald“ von Sam Lloyd ist ein Thriller, der es in sich hat. Meist aus der Perspektive von zwei Kindern erzählt, macht er schnell jegliche Distanz, die der Leser vielleicht gerne aufbauen möchte zu der grausamen Geschichte, die sich entspinnt, unmöglich. Als dritter Part kommt die ermittelnde Polizistin ins Spiel, die ein Leben dafür einsetzt, den Fall einer Kindesentführung zu lösen und das 13-jährige Mädchen zu retten. Für das Mädchen gilt, die Regeln ihres Peinigers einzuhalten. Oder sollte sie ihn doch nach den ihren spielen lassen?

Ein hochspannender Thriller, der bis zum Schluss mit Wendungen und Herzklopf-Szenen überzeugen kann.

Sam Lloyd: Der Mädchenwald. Rowohlt, 448 Seiten, € 16,50

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