Saudisches Geld soll Aston Martin neuen Schwung geben

Mercedes-Benz und saudischer Staatsfonds sind größte Kernaktionäre © APA/AFP/ERIC PIERMONT

Die britische Sportwagenschmiede Aston Martin will mit Hilfe von Geld aus Saudi-Arabien ihren hohen Schuldenberg abtragen. Der saudische Staatsfonds soll durch eine Kapitalerhöhung zum zweitgrößten Aktionär mit einem Anteil von rund 17 Prozent bei Aston Martin aufrücken, wie der durch die „James Bond“-Filme bekannte Autobauer am Freitag erklärte. Miteigner Mercedes-Benz komme nach der Kapitalerhöhung auf einen Anteil von rund 9,7 Prozent.

Aston Martin will mit der Transaktion rund 653 Mio. Pfund (772 Mio. Euro) einnehmen und damit auch Schulden abbauen, die sich Ende März auf rund 957 Mio. Pfund beliefen. Der Sportwagenhersteller steuert nach seinem Börsengang 2018 nicht eben auf der Überholspur – vielmehr hat die Aktie in diesem Jahr fast 73 Prozent an Wert verloren. Am Freitag legten die Anteilsscheine indes deutlich zu.

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