Schäxpir 2021: Unterschiedliche Formen des Zusammenkommens

11. Auflage des Theaterfestivals für junges Publikum von 16. bis 26. Juni

2021 wird ein besonderes Festival. Nicht nur, weil Schäxpir, das internationale Theaterfestival für junges Publikum, im neuen Design durchstartet —, sondern weil gerade die erschwerten Bedingungen aufgrund der Corona-Krise viel Flexibilität bei den Planungen verlangen.

Seit Sommer 2020 arbeitet das junge Team darauf hin, dem Publikum in der elften Auflage des Festivals, die von 16. bis 26. Juni in Linz und weiteren Spielstätten stattfindet, viele einzigartige Erlebnisse und gemeinschaftliche Momente zu bescheren.

Positives Zeichen

„Das kulturelle Leben in Oberösterreich ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders hart betroffen. Das Land Oberösterreich tut alles, was möglich ist, um Kunst- und Kulturschaffende in der Zeit der Krise zu unterstützen und zu begleiten, damit unser Land auch weiterhin ein Kulturland bleibt. Niemand kann genau abschätzen, wann wir zur sogenannten Normalität zurückkehren werden. Trotzdem ist es wichtig, mutig voranzugehen, weiterzumachen und die kulturellen Programme 2021 mit Augenmaß, Vorsicht und in Szenarien zu planen. Daher ist ein positives Zeichen, dass die Vorbereitungen für Schäxpir 2021 in vollem Gange sind. Denn das Theater ist ein wichtiger Ort des Miteinanders und Lernens“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Zentral in den Festivalvorbereitungen sind die Formen einer flexiblen und freien Planung im Austausch mit Partnern, Künstlern, Gruppen, Festivals und Institutionen, um Strategien und Formate zu entwickeln, die sonst nicht möglich wären. „Hybride Formen des Zusammenkommens. Es braucht öffentliche Orte des Austausches und Zusammenkommens, ob im präsenten Raum oder in digitalen Formen. Gemeinschaftliche Orte, gesellschaftlich bildende Orte. Schäxpir ist Ermöglicher/in.

Schäxpir steht für die Vielfalt und Verschiedenheit von Theater und Kunst, und um diese Vielfalt sichtbar und möglich werden zu lassen, werden wir alles in Bewegung setzen. Wir wollen ein möglichst diverses und diskursives Programm gestalten“, bekräftigen die künstlerischen Intendantinnen Sara Ostertag und Julia Ransmayr. „Das Staunen und das Von-Neuem-berührt-werden von Kunst und Kultur im kommenden Frühling möglich zu machen! Das ist es, was uns in der zwangsweisen Stilllegung des kulturellen Lebens, des Theaters als Ort der Begegnungen, in unserer Arbeit vorantreibt“, stimmt auch Cornelia Lehner, Leiterin des Festivals in der Abteilung Kultur des Landes Oberösterreich, ein.

Neues Erscheinungsbild

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Viele oö. Unternehmen haben sich mit Einreichungen am Wettbewerb für eine neue grafische Linie des Corporate Designs von Schäxpir beteiligt. Die Linzer Agentur Zunder konnte mit der Idee, dem Festival ein neues Gesicht durch das markante S von Schäxpir zu geben, überzeugen.

www.schaexpir.at

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