Schenkung zu Hannah Arendt an Deutsches Historisches Museum

Das Deutsche Historische Museum in Berlin freut sich über eine Schenkung persönlicher Gegenstände der politischen Theoretikerin Hannah Arendt (1906-1975). Die Schenkung sei im Rahmen der aktuellen Ausstellung “Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert” von der Großnichte Arendts erfolgt, teilte das Museum am Freitag mit.

Dazu gehören Presse-, Audio- und Filmmaterial sowie Gegenstände aus dem persönlichen Besitz Arendts wie Autorenausgaben ihrer Schriften, Urkunden und Auszeichnungen, eine Kamera, Fotografien, Briefe, Kunstwerke und Schmuck. Teil der Schenkung ist auch eine Kleinbildkamera Arendts, die zusammen mit Originalnegativen und bisher nicht publizierten Fotoabzügen im Zentrum eines eigenen Ausstellungskapitels steht. Zwischen 1961 und 1975 nutzte Arendt die handliche Kamera, um zu Hause und unterwegs Freunde und Verwandte zu fotografieren.

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