Schlagers LASK-Liebesschwur

Sein Einsatz im Cup-Hit gegen Sturm Graz ist fraglich, nicht aber die Zukunft

LASK-Torhüter Alexander Schlager zeigte beim „Abend in schwarz-weiß“ ein technisches Gustostückerl, sein Einsatz am Samstag gegen Sturm ist aber fraglich.
LASK-Torhüter Alexander Schlager zeigte beim „Abend in schwarz-weiß“ ein technisches Gustostückerl, sein Einsatz am Samstag gegen Sturm ist aber fraglich. © Hypo/Wakolbinger

Hinter dem Einsatz von Alexander Schlager am Samstag im ÖFB-Cup-Hit gegen Sturm Graz (Linzer Stadion, 18 Uhr) steht aufgrund einer Rippenblessur nach wie vor ein Fragezeichen, trotzdem können die Fans der Athletiker aufatmen. Denn einem möglichen Vereinswechsel erteilte der ÖFB-Teamtorhüter eine klare Absage. „Die Angst ist komplett unberechtigt, sonst hätte ich nicht erst vor kurzem meinen Vertrag bis 2023 verlängert“, so Schlager beim „Abend in schwarz-weiß“ der Hypo Oberösterreich.

„Ich bin dem Verein sehr dankbar, der LASK hat mir etwas ermöglicht, was nicht selbstverständlich war“, so Schlagers Liebesschwur. Er habe sich vor zweineinhalb Jahren in einer Phase befunden, in der er nicht wusste, ob es für den Profi-Fußball reichen würde. „Damals hat mir der LASK das Vertrauen geschenkt. Jetzt bin ich in einer Phase, in dem ich dem Verein alles zurückgeben will, was er mir gegeben hat, daher braucht man sich keine Sorgen zu machen“, führte der (seit 1. Februar) 24-Jährige unter dem Jubel des Auditoriums aus.

Nur was den Start ins Frühjahr betrifft, ist der Keeper also ein Wackelkandidat. „Es ist eine blöde Stelle, nicht so angenehm, wenn man drauffällt“, so Schlager. Die Kurve zeigt aber nach oben: „Das Vertrauen wächst täglich, der Kopf wird immer freier, ich habe nicht mehr bei jeder Bewegung Schmerzen. Das stimmt mich positiv.“ Ihm ist aber klar: „Ich kann der Mannschaft nur helfen, wenn ich bei 100 Prozent bin.“ Auch Trainer Valerien Ismael wird wohl kein unnötiges Risiko eingehen: „Wir müssen schauen, was Sinn macht. Nach dem Cupspiel geht es ja Schlag auf Schlag“, verwies er auf die folgenden Matches gegen Salzburg, Alkmaar, St. Pölten und wieder Alkmaar.

Verein ist „cool, lässig, ambitioniert und familiär“

Dass sich Trainer Valerien Ismael beim LASK pudelwohl fühlt, ist kein Geheimnis. Das bestätigte der 44-Jährige auch beim „Abend in schwarz-weiß“ der Hypo OÖ. „Der Verein ist cool, lässig, ambitioniert und familiär. Ich hoffe, dass diese Werte lange hochgehalten werden, denn darin liegt der Erfolg“, so Ismael. Denn bei allen Visionen dürfe man nie vergessen, wo man herkommt. Stichwort Regionalliga, die vor sechs Jahren noch das tägliche Brot darstellte. Die Entwicklung seither ist gerade sportlich rasend schnell. Infrastrukturell hinke man da, so Trainer Ismael, allen Bemühungen zum Trotz, natürlich noch hinterher: „Aber man spürt im Alltag, dass versucht wird, mit allem, was wir haben, das Beste herauszuholen und Top-Qualität zu erreichen.“

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„Spätestens im Juli 2022 im neuen Stadion“

Was das für den Klub so wichtige Stadionprojekt betrifft, ist bekanntlich Abhilfe ins Sicht. Präsident Siegmund Gruber wollte bezüglich des Neubaus auf der Linzer Gugl zwar „keine Wasserstandsmeldungen“ abgeben. Aber er betonte: „Wir gehen fix davon aus, dass wir spätestens mit Juli 2022 im neuen Stadion spielen werden.“

Von Roland Korntner

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