Schneeschmelze, Regen bescheren Einsatzkräften Schwerarbeit

Lokale Überflutungen – Land mahnt Skitourengeher zur Vorsicht

Die aktuelle Lawinensituation verlangt besondere Vorsicht im alpinen Gelände. Unnötige Risiken gefährden auch die Rettungskräfte, mahnt der ÖAMTC zur Vorsicht..
Die aktuelle Lawinensituation verlangt besondere Vorsicht im alpinen Gelände. Unnötige Risiken gefährden auch die Rettungskräfte, mahnt der ÖAMTC zur Vorsicht.. © ÖAMTC/Postl

Anhaltende Regenfälle in Kombination mit Schneeschmelze ließen in der Nacht auf Freitag die Pegel an kleineren Gewässern vor allem im Inn- und Hausruckviertel gefährlich ansteigen. Lokale Überflutungen bescherten den Feuerwehren etliche Einsätze.

In Krenglbach (Bez. Wels-Land) stand Fahrbahn der Krenglbacher Straße stellenweise unter Wasser. Die Einsatzkräfte mussten die Gitter der Abflusssysteme reinigen, woraufhin das Wasser rasch wieder abfließen konnte. Die Krenglbacher Straße war rund eine Stunde lang für den Verkehr gesperrt.

In Buchkirchen (Bez. Wels-Land) musste Freitagvormittag ein durch Oberflächenwasser eines angrenzenden Hanges überfluteter Neubau ausgepumpt werden. Zudem staute sich in der Ortschaft Oberhocherenz das Regenwasser durch einen verklausten Abfluss auf. Die Feuerwehr musste das Rohr reinigen.

Aber auch in den Bergen sorgen die Wetterverhältnisse für Gefahren. Schneefall, Sturm und Regen haben zu einer erheblichen und in manchen Regionen zu einer großen Lawinengefahr geführt. Vor allem in Kammlagen, in steilen Mulden und Rinnen ist es zu Verfrachtungen gekommen.

„Schon bei Lawinenwarnstufe 3 braucht man viel Erfahrung und Fachwissen, um sich sicher im alpinen Gelände, oder abseits der Pisten bewegen zu können“, warnte der zuständige Landesrat Wolfgang Klinger davor, die Situation zu unterschätzen. Unnötige Risiken einzugehen stelle nicht nur eine individuelle Gefahr dar, sondern gefährde auch die Bergretter.

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