Schnellere Untersuchungen im LKH

Neuer Magnetresonanztomograf seit 100 Tagen in Rohrbach im Einsatz

V. l.: Karl Lehner, LH-Stv. Christine Haberlander, Prim.a Julia Constanze Röper-Kelmayr und der ärztliche Direktor des LKH Rohrbach, Prim. Peter Stumpner
V. l.: Karl Lehner, LH-Stv. Christine Haberlander, Prim.a Julia Constanze Röper-Kelmayr und der ärztliche Direktor des LKH Rohrbach, Prim. Peter Stumpner © OÖ Gesundheitsholding

ROHRBACH — Seit 100 Tagen ist der hochmoderne Magnetresonanztomograf (MRT) im LKH Rohrbach im Einsatz und steht dort sowohl stationärem als auch ambulanten Patienten zur Verfügung.

Am Mittwoch wurde eine erste Bilanz gezogen: Bis zu 18 Untersuchungen werden pro Tag durchgeführt, vor allem bei Patienten mit Verletzungen des Bewegungsapparates. „Mehr als ein Viertel betrafen die unteren Extremitäten, also Hüfte, Knie, Sprunggelenk und Fuß“, so Primaria Julia Constanze Röper-Kelmayr, die Leiterin des Instituts für Radiologie-Diagnostik. Mehr als 90 Prozent der Patienten kommen direkt aus dem Bezirk, aber auch aus angrenzenden, 80 Prozent sind ambulant.

„Der MRT hat sich auf den gesamten Patienten-Prozess positiv ausgewirkt“, betont Karl Lehner (Sprecher OÖ Gesundheitsholding) im Hinblick auf kürzere Wartezeiten und Verweildauer im Spital. Die Kooperation mit der Gebietskrankenkasse und den niedergelassenen Ärzten funktioniere sehr gut.

„Die Erfahrungen bestätigen die Entscheidung, diese moderne bildgebende Diagnostik ins Mühviertel zu holen und 2,2 Mio. Euro zu investieren“, zeigte sich auch Gesundheitsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander bei einem Besuch überzeugt.

Wie ist Ihre Meinung?