Schule und Islam: ÖVP und FPÖ kritisieren Rot-Grün in Wien

Ein Buch über Integrationsprobleme muslimischer Schüler an österreichischen Schulen sorgt für heftige Reaktionen. ÖVP und der FPÖ warfen der rot-grünen Wiener Stadtregierung Versagen vor. In ihrem Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer“ berichtet Susanne Wiesinger, Lehrerin an einer NMS, u.a. von muslimischen Mädchen, die von Mitschülern bedroht werden, wenn sie sich nicht angemessen kleiden.

ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer sprach von „erschütternden Tatsachenberichten“. „Radikalisierung und muslimische Parallelwelten sind Realität“, die Schilderungen der Wiener Lehrerin „zeigen ein gefährliches Sittenbild“. Er forderte die Wiener Stadtpolitik auf, hier „endlich aufzuräumen“.

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„Die schleichende Islamisierung in Wiens Klassenzimmern ist bereits keine stille und heimliche, sondern eine mit Pauken und Trompeten vonstattengehende. Nur der Stadtschulrat und die rot-grüne Stadtregierung möchten davon nichts wissen bzw. verschließen davor die Augen“, kritisierte auch FPÖ-Stadtrat Maximilian Krauss und appellierte an die Stadtregierung, „diesen Hilferuf endlich ernst zu nehmen“ und einen Runden Tisch zu diesem Thema einzuberufen.

„Die undifferenzierte rot-grüne Willkommenskultur trägt nun ihre Früchte. Radikalisierung und islamische Parallelwelten sind in Wiens Klassenzimmern längst angekommen und werden von Rot-Grün nach wie vor ignoriert und schöngeredet“, attestierte auch ÖVP-Stadtrat Markus Wölbitsch.