Schusswechsel mit der Polizei in OÖ: Einer von vier Treffern tödlich

Ein vorläufiges Ergebnis der Obduktion eines Oberösterreichers, der in der Nacht auf Sonntag bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet wurde, hat gezeigt, dass der 50-Jährige viermal getroffen wurde. Einer der Treffer sei tödlich gewesen, erfuhr die APA am Montag von einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels.

Wo genau am Körper der tödliche Schuss auftraf, war der Staatsanwaltschaft noch nicht bekannt. Die Ermittlungen seien noch am Laufen. Diese übernahm das LKA Niederösterreich. Bei Schusswaffengebrauch werden die Ermittlungen immer von einer Behörde aus einem anderen Bundesland geführt.

Der Autolenker, der sich offenbar das Leben nehmen wollte, wurde am Samstag gegen 23.45 Uhr in Altmünster (Bezirk Gmunden) gestoppt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll er sofort auf einen Streifenwagen geschossen haben, worauf Polizisten von der Waffe Gebrauch machten. Der Mann dürfte sofort tot gewesen sein. Er hatte seiner Frau, dem Nachbarn und einem Priester seinen Suizid angekündigt. Zwei Waffen besaß der bisher Unbescholtene legal.

Die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen im Fachbereich der Ballistik zur Erstellung eines Gerichtsgutachtens beauftragt. Um den Tathergang zu rekonstruieren, werden zudem die betroffenen Fahrzeuge und der Tatort kriminaltechnisch untersucht.

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