Schwedenbomben ab Ende April in rePet-Verpackungen

Schwedenbomben-Hersteller Niemetz schlägt einen neuen Weg in Sachen Nachhaltigkeit ein. Ab Ende April wird das süße Flaggschiff des Unternehmens genauso wie Manja und Swedy in rePET-Verpackungen an den Handel ausgeliefert.

Dadurch werde „kein Gramm neues Plastik in Umlauf“ gebracht, betonte Geschäftsführer Gerhard Schaller am Donnerstag.

Mit dem Umstieg auf rePET sei es gelungen, „Produktschutz, Nachhaltigkeit, Markennostalgie und Einzigartigkeit zu verbinden“, befand der Geschäftsführer. Dem kultigen Schwedenbomben-Blister in seiner rePET-Version wurden von Roland Fehringer, einem Experten für Ökobilanzierung und Nachhaltigkeit von c7-consult, gute Werte bescheinigt. So schneide die neue Verpackung etwa bei der CO2-Belastung, dem sogenannten Carbon Footprint, um 32 Prozent besser ab als der derzeitige Blister aus PET.

Bei der Herstellung von rePET-Verpackungen wird durch sogenanntes Circular Design ausschließlich bereits vorhandenes Plastik wiederverwendet. Das Circular Design an sich bezeichnete Christoph Scharff, Vorstand der Altstoff Recycling Austria AG (ARA), bei einer Pressekonferenz in Wien als „Game Changer“ auf dem Gebiet der ressourcenoptimierten und recyclingfähigen Verpackung.

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