Schwere Verletzung und Vorfreude auf den Video Assistant Referee

Rieds erste Niederlage unter Andreas Heraf war nur nebensächlich

Torhüter Lukas Gütlbauer (r.) und Constantin Reiner (l.) konnten Altachs Manfred Fischer nicht am 1:0 hindern, unterm Strich stand die erste Niederlage unter Coach Andi Heraf.
Torhüter Lukas Gütlbauer (r.) und Constantin Reiner (l.) konnten Altachs Manfred Fischer nicht am 1:0 hindern, unterm Strich stand die erste Niederlage unter Coach Andi Heraf. © APA/Stiplovsek

Die erste Pleite der SV Guntamatic Ried im neunten Bundesliga-Spiel unter Andreas Heraf fiel mit 0:3 in Altach am Samstag relativ heftig aus. Sie ist aber ob des schon letzte Woche fixierten Klassenerhalts und der gleichzeitigen Siege von Austria und Hartberg, die damit fix das Europacup-Play-off bestreiten, kein Beinbruch. Im Gegensatz zur Verletzung von Matthias Gragger. Der 19-Jährige schied mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus. Dementsprechend fiel auch Herafs Reaktion aus: „Ich verliere nie gerne, aber diese Niederlage ärgert mich nicht dramatisch, der Ausfall von Gragger tut mehr weh“, meinte der 53-Jährige.

Auch die rote Karte für Markus Lackner (40.) relativierte Heraf: „Das passiert, war keine Absicht. Er ist einfach einen Schritt zu spät gekommen.“ In Unterzahl und nach dem frühen Rückstand durch Fischer (12.) sei es schwierig gewesen. „Doch die Mannschaft hat es gut gemacht und wieder einmal einen Elfer nicht bekommen“, kritisierte Heraf eine erneute Fehlentscheidung gegen sein Team. „Deshalb freue ich mich sehr auf den VAR nächste Saison.“ Mit dem Video Assistant Referee wären wohl etliche Entscheidung (wie unlängst der Abseitstreffer Hartbergs zum 1:1) zugunsten von Ried revidiert worden.

Erster Neuzugang

Fahrt aufgenommen haben indes auch die Planungen für die kommende Saison. Mit dem 19-jährigen Verteidiger Julian Turi wurde ein erster „Perspektivspieler“ (Zitat Heraf) von der Admira verpflichtet. Er soll über die Amateurmannschaft, die Jungen Wikinger in der Regionalliga, herangeführt werden. „Es ist für den Fußball und auch das Sozialleben wichtig, wenn auch von der Regionalliga abwärts wieder gespielt werden kann“, schloss Heraf.

Von Roland Korntner

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