Sechs Aufführungen in sechs Tagen: Premierenreigen im Landestheater

Von 19. bis 24. Mai — Spielzeit bis 18. Juli verlängert

Endlich wieder live: Am 19. Mai wird mit „Lieder für eine neue Welt“ gestartet.
Endlich wieder live: Am 19. Mai wird mit „Lieder für eine neue Welt“ gestartet. © Reinhard Winkler

Das Landestheater Linz verwandelt die Wiederöffnung nach dem langen Kultur-Lockdown in einen wahren Premierenreigen. Sechs Stücke feiern rund um Pfingsten Premiere, den Auftakt macht am Mittwoch, 19. Mai, das Musical „Lieder für eine neue Welt“.

Die Spielzeit wurde bis 18. Juli verlängert, wohl um die insgesamt noch zwölf Linzer Erstaufführungen nach über sechs Monaten Pause unterzubringen. „Wir alle freuen uns auf Sie!“, wandte sich Intendant Hermann Schneider in einer Presseaussendung am Mittwoch an das Publikum.

Geschäftsführer Thomas Königstorfer betonte, dass „Abonnentinnen und Abonnenten ab dem 19. Mai noch rund 120 ihrer Abo-Vorstellungen dieser Saison besuchen können“.

Zwölf neue Stücke

Am 20. Mai geht die Premierengala weiter mit dem Theaterstück „Amadeus“ von Peter Shaffer im Schauspielhaus, tags darauf lockt die Uraufführung von Urs Dietrichs Tanzstück „Credo“ in die BlackBox des Musiktheaters.

Am Samstag, 22. Mai, warten Romeo und Julia „I Capuleti e i Montecchi“ — bereits als Webpremiere zu sehen — im Musiktheater während auf der Studiobühne Stefanie Sargnagels „Binge Living“ uraufgeführt wird. Am Pfingstmontag beschließt Thomas Bernhards „Alte Meister“ in der Regie von Schauspielchef Stefan Suschke das erste Wochenende mit offenen Bühnen.

Am Freitag drauf (28. Mai) wartet bereits die nächste Uraufführung mit dem Musical „The Wave“ von Or Matias im Schauspielhaus, das auch schon im Netz gelaufen ist. Gleich daneben auf der Studiobühne gibt es am selben Abend „Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten! (Zucken)“ von Sasha Marianna Salzmann.

Am Samstag (29. Mai) kommt „Der zerbrochene Krug“ von Kleist in die Kammerspiele. Das Stück war ebenso wie Mei Hong Lins Tanzabend „Liebesbriefe“ bereits auf der Netzbühne zu sehen. Analoge Premiere feiern die „Liebesbriefe“ am 1. Juni im Schauspielhaus. Dort ist ab 9. Juni auch Nestroys „Lumpazivagabundus“ in der Regie von Georg Schmiedleitner zu erleben, der kommenden Freitag noch seine virtuelle Premiere begehen wird.

Am 10. Juni steht mit dem Theaterstück „Vereinte Nationen“ auf der Studiobühne die letzte Premiere in dieser — besonderen und verlängerten — Spielzeit auf dem Programm. Neben den Premieren werden Beethovens Oper „Fidelio“ (ab 24. Mai), die Operette „Das Land des Lächelns“ (ab 21. Mai), das Musical „Piaf“ (ab 30. Mai) und im Jungen Theater „Junger Klassiker — Faust Short Cuts“ (ab 29. Mai) wiederaufgenommen.

Der Kartenservice ist bis 3. Mai eingeschränkt im Musiktheater erreichbar Mi. und — Do. 14 bis 18 Uhr, Fr. 9 bis 13 Uhr — ab 3. Mai wieder im Musiktheater und im Schauspielhaus zu den gewohnten Zeiten unter kassa@landestheater-linz.at oder Tel. 0732/76 11-400. www.landestheater-linz.at

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