Sechs Bundesländer mit nur noch mittlerem Corona-Risiko

Burgenland, Kärnten und Tirol sind die einzigen Bundesländer, in denen noch hohes Corona-Risiko herrscht. Sie wurden nach der Sitzung der zuständigen Kommission heute auf der Corona-Ampel „orange“ geschalten. Alle anderen Länder sowie der Bundesstaat stehen auf „gelb“, also auf mittlerem Risiko. Relativiert werden die weiter sinkenden Infektionszahlen unverändert durch die wenigen Tests.

Relevante Test-Tätigkeit gibt es nur noch in Wien, wo auf 100.000 Einwohner knapp 42.000 Tests kamen. Schon mit großem Abstand dahinter folgt Niederösterreich mit fast 17.000. Schlusslicht ist Tirol mit nicht einmal 3.500. Daher steckt man trotz vergleichsweise günstiger Infektionszahlen im orangen Bereich fest. Denn von der reinen Fallzahl her läge Tirol sogar besser als der Bundesschnitt. Doch waren dort nur sieben Prozent der entdeckten Infektionen zum Zeitpunkt der Test-Abnahme asymptomatisch, in Wien dagegen 71 Prozent, was auf eine gewisse Dunkelziffer schließen lässt.

Insgesamt setzte sich auch diese Woche der rückläufige Trend bei den Infektionen fort. Der Rückgang im 14-Tage-Vergleich lag zwischen acht Prozent in Tirol und 24 Prozent in Vorarlberg, das diese Woche auch die niedrigste Risikozahl hat, die für die Farbeinstufung verantwortlich ist. Salzburg, Niederösterreich und Wien gestellten sich durch einen jeweiligen Rückgang zum „Ländle“, der Steiermark und Oberösterreich, die schon in der Vorwoche „gelb“ waren.

Die schlechteste Fall-Inzidenz hatte vergangene Woche der Bezirk Tulln vor Neusiedl/See. Am vergleichsweise geringsten war die Corona-Gefahr in St. Johann im Pongau. Insgesamt schwächt sich der Abwärtstrend aber ab. Die Risikozahl sank zwar noch überall, aber mittlerweile meist eher dezent. Auch gibt es erste Bezirke, wo die Zahlen stagnieren bzw. sogar wieder nach oben gehen wie in Reutte.

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