Segelflugzeug landete in Bayern auf vierspuriger Bundesstraße

In Bayern ist am Freitag ein Segelflugzeug auf einer vierspurigen Bundesstraße notgelandet. Das teilte die Polizei in Würzburg mit. Der Pilot wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht, sagte ein Sprecher. Von weiteren Verletzten sei nichts bekannt. „Wir haben zig Anrufe von erschrockenen Autofahrern erhalten – die konnten aber alle rechtzeitig bremsen oder ausweichen“, erläuterte er.

Der 67 Jahre alte Pilot des Segelfliegers war von einem Flugplatz in Aschaffenburg gestartet und hatte sich von einem Motorflugzeug in die Höhe schleppen lassen. Bei dem Motorflugzeug sei es zu technischen Problemen gekommen, so dass der Segelflieger früher als beabsichtigt ausgeklinkt werden musste und nicht die notwendige Flughöhe erreicht hatte. Der Pilot habe sich deswegen zur Notlandung entschlossen.

Die Bundesstraße 459 musste zwischen Miltenberg und Großostheim nach Polizeiangaben in Richtung Miltenberg für gut eine Stunde voll gesperrt werden. Nachdem Mitglieder des Flieger-Clubs den havarierten Segelflieger demontiert hatten, konnte die Sperrung aufgehoben werden. Am Flugzeug entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro.

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