Sexuelle Belästigung ist „NO GO“: Kampagne in Bädern in 2. Runde

2021 waren 80 Prozent der Gemeinden mit Schwimmbädern dabei

Margit Schönbauer vom aFZ (2. v. l.) und LH-Stv. Christine Haberlander mit den teilnehmenden Ortschefs Andreas Lindorfer (Rohrbach-Berg) und Doris Staudinger.(Schwanenstadt)
Margit Schönbauer vom aFZ (2. v. l.) und LH-Stv. Christine Haberlander mit den teilnehmenden Ortschefs Andreas Lindorfer (Rohrbach-Berg) und Doris Staudinger.(Schwanenstadt) © Land OÖ/Stinglmayr

Gerade in Freibädern und an Badeseen kommt es immer wieder zu sexuellen Belästigungen und Übergriffen. Dass diese kein Kavaliersdelikt sind, sondern ein „NO GO“, darauf macht die gleichnamige Kampagne vom Land OÖ und dem autonomen Frauenzentrum Linz (aFZ) aufmerksam.

80 Prozent aller Gemeinden mit Freibädern haben im ersten Jahr 2021 daran teilgenommen, „heuer wollen wir flächendeckend werden“, hofft Frauenreferentin LH-Stv. Christine Haberlander auf rege Unterstützung, denn: „Gewalt hat in OÖ keinen Platz, und das machen wir mit der Kampagne klar“, so Haberlander.

Ziel ist es, allen Badegästen eine unbeschwerte Badesaison zu ermöglichen und insbesondere Mädchen und Frauen vor sexuellen Übergriffen jeglicher Art zu schützen. „Wir wollen sensibilisieren, ermutigen hinzuschauen, einzugreifen oder Hilfe zu holen“, sagt Margit Schönbauer vom aFZ.

Dafür gibt es nicht nur eine Social-Media- und Plakatkampagne, sondern auch Workshops für das Badepersonal. Insgesamt knapp 50 Bademeister wurden bislang geschult, davon heuer bereits 28.

Diese fungieren in den Bädern als Vertrauenspersonen, an die sich Betroffene wenden können und die sie bei Bedarf an Beratungseinrichtungen vermitteln. Ein Leitfaden dafür kann im Frauenreferat angefordert werden.

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