Shanghai zieht Zügel kurz nach Lockdown-Ende wieder an

Nur eine Woche nach dem Ende eines zweimonatigen Lockdowns hat die chinesische Metropole Shanghai neue Massentests und Ausgangssperren angekündigt.

Nachdem am Donnerstag elf neue Infektionen entdeckt worden waren, entschieden die Behörden, dass über das Wochenende acht Bezirke vorübergehend heruntergefahren und durchgetestet werden. Das bedeutet, dass rund 15 Mio. Menschen nicht mehr vor die Tür dürfen oder sich nur noch eingeschränkt in ihrer Nachbarschaft bewegen können.

Zunächst wurden die strikten Maßnahmen nur für den Bezirk Minhang angekündigt. Später wurden sie dann auf sieben weitere Stadtteile ausgeweitet.

Die betroffenen Bezirke werden für den Test-Zeitraum unter „geschlossenes Management“ gestellt, wie die chinesische Staatszeitung „Global Times“ berichtete.

Nach Abschluss der Massentests werden dann in der Regel Nachbarschaften, in denen positive Fälle gefunden wurden, für längere Zeit abgeriegelt.

Nach zwei Monaten hatte das Wirtschafts- und Finanzzentrum Shanghai seinen kontroversen und teils chaotischen Komplett-Lockdown erst am vergangenen Mittwoch wieder aufgehoben. Der Lockdown führte zur Unterbrechung von Lieferketten. Die Ausgangssperren für die 26 Mio. Bewohner wurden weitgehend aufgehoben, auch wenn einige Nachbarschaften weiter abgeriegelt blieben.

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