Sicher unterwegs bei Motorrad-Gruppenfahrten

Warme Temperaturen nutzen viele Motorradfahrer für Gruppenausfahrten. Dabei gibt es einige Grundregeln zu beachten. „Auch im Pulk ist jeder Biker für sich selbst verantwortlich. Das heißt, bei Überholmanövern oder an Kreuzungen muss sich jeder davon überzeugen, dass die Strecke frei ist“, betont Erwin Machtlinger, Motorradexperte der ÖAMTC Fahrtechnik.

„Prinzipiell ist Rücksichtnahme bei Gruppenfahrten oberstes Gebot. Bezüglich Tempo, Fahrzeit und Tageskilometern sollte man sich vor der Fahrt abstimmen.“ Die Gruppengröße sollte fünf Teilnehmer nicht übersteigen.

Sind mehrere Biker gemeinsam unterwegs, bildet man lieber einige Kleingruppen, die sich bei verabredeten Stopps wieder treffen. An der Spitze und am Ende einer Gruppe fahren am besten routinierte Biker, die die Gruppe zusammenhalten. Der Ortskundigste sollte die Gruppe anführen. „Wer das schwächste Bike oder die geringste Fahrpraxis hat, dessen Tempo wird gefahren“, sagt der Motorradexperte.

Langsame Biker sollten auch weiter vorne fahren. Denn in Motorradgruppen wird hinten schneller gefahren als vorne. „Das kommt durch den Ziehharmonika-Effekt durch häufiges Anfahren, Anhalten oder Abbiegen“, sagt Machtlinger. „Am besten wird vorher vereinbart, in welcher Reihenfolge man fährt und man hält die Positionen bis zum nächsten Stopp.“

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