Sicherheitsschwerpunkt im Softwarepark Hagenberg

Zum 30. Geburtstag richtet sich der Innovationsmotor als Top-Zentrum für IT-Security und Analytics 4.0 neu aus

Michael Affenzeller, LH Thomas Stelzer, LR Markus Achleitner und Gerhard Eschelbeck präsentierten die neue Schwerpunktsetzung des Softwareparks Hagenberg. Künftig soll dieser ein Top-Zentrum für IT-Security werden.
Michael Affenzeller, LH Thomas Stelzer, LR Markus Achleitner und Gerhard Eschelbeck präsentierten die neue Schwerpunktsetzung des Softwareparks Hagenberg. Künftig soll dieser ein Top-Zentrum für IT-Security werden. © Land OÖ/Kraml

Der Softwarepark Hagenberg feiert seinen 30. Geburtstag und will sich künftig noch mehr auf das Thema digitale Sicherheit konzentrieren. Gestern stellten Landeshauptmann Thomas Stelzer, Wirtschafts- und Forschungslandesrat Markus Achleitner, Michael Affenzeller, wissenschaftlicher Leiter des Softwareparks Hagenberg und Gerhard Eschelbeck, ehemaliger IT-Sicherheitschef bei Google, der künftig eine Visionsprofessur innehaben wird, die neue Schwerpunktsetzung des Softwareparks vor.

„Mit dem Softwarepark Hagenberg ist etwas gelungen, was nicht alltäglich ist. Der Softwarepark zeigt vor, welch wissenschaftliches und innovatives Potenzial in Oberösterreich vorhanden ist“, erklärte Stelzer.

Achleitner bezeichnete den gestrigen Tag als „Freudentag für den Forschungs- und Wirtschaftstandort Oberösterreich“. Daten seien das neue Gold und daher spiele das Thema Datensicherheit eine entscheidende Rolle. Es sei Grundvoraussetzung für digitale Geschäftsprozesse und die „Achillesferse der digitalen Revolution“.

„Das Thema Datensicherheit wird uns in den nächsten 20 Jahren noch intensiv beschäftigen“, bescheinigt auch Eschelbeck den Nerv der Zeit getroffen und den Schwerpunkt auf das richtige Thema gelegt zu haben. Eschelbeck verglich das Thema mit einem Schachspiel zwischen Angreifern und Beschützern. Man wolle immer einen oder zwei Züge voraus sein, was man derzeit auch schaffe, so Eschelbeck. Die Neuausrichtung des Softwareparks umfasst mehrere Punkte. Man will einerseits Oberösterreich als Standort für IT-Sicherheit international sichtbarer machen und auch die Kooperation mit der Wirtschaft und Wissenschaft forcieren.

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