Sieben Tote bei Explosion einer Autobombe in Nordsyrien

Bei der Explosion einer Autobombe in Nordsyrien sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Zehn weitere wurden bei dem Bombenanschlag am Samstag südlich der Stadt Ras al-Ain verletzt, teilte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die gewaltige Explosion hatte nach Anrainerangaben auch nahe gelegene Häuser einstürzen lassen. Die grenznahe Stadt ist unter Kontrolle von Verbündeten der Türkei.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die von der Türkei unterstützte Syrische Nationalarmee machte die Kurdenmiliz YPG für ähnliche Anschläge in der Vergangenheit verantwortlich. Die Türkei sieht die YPG als Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit als Terrororganisation.

Kurdische Milizen wurden im vergangenen Jahr aus Teilen Nordsyriens vertrieben, nachdem die Türkei im Oktober eine Offensive in dem Gebiet gestartet hatte.

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