Sieben Verletzte bei Kellerbrand

Heizstrahler in Brand — Explodierende Autobatterien weckten Bewohner

Die Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten, die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit schwerem Atemschutz. © laumat.at

MARCHTRENK — Sieben Bewohner haben in der Nacht auf Dienstag bei einem Brand in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) eine Rauchgasvergiftung erlitten – vom Baby bis zu den Großeltern. Ein lauter Knall hatte kurz nach drei Uhr einen 26-Jährigen geweckt. Er schaute im Keller des Hauses nach, wo es bereits rauchte und rief die Feuerwehr. Dann verließen er und sechs weitere Familienmitglieder das Wohnhaus.

Wir sind mit einem Atemschutztrupp vorgegangen“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Daniel Zind von der FF Marchtrenk. „Natürlich war der Rauch ein Problem, weil alle Türen geöffnet waren. Unser erster Fokus neben der Personenrettung und dem Löschen des Brandes war auch die Vermeidung von Rauchschäden.“ Die Einsatzkräfte konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und belüfteten das Gebäude. Alle sieben Personen im Alter von sechs Monaten bis 86 Jahren wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert, berichtete die Polizei.

Ein angesteckter Heizstrahler in einem Abstellraum könnte das Feuer ausgelöst haben. In dem Raum waren auch einige Autobatterien, wodurch es wohl zu der Explosion gekommen war.