Siegerinnen übten viel Selbstkritik

Volleyball: Linz-Steg hat im Titelkampf nach Sieg alle Trümpfe in der Hand

Erleichterung pur bei den Steelvolleys (v.l. Katharina Holzer, Lisa Hager, Andreas Duvnjak) nach dem Auftaktsieg in der Best-of-3-Finalserie gegen Graz.
Erleichterung pur bei den Steelvolleys (v.l. Katharina Holzer, Lisa Hager, Andreas Duvnjak) nach dem Auftaktsieg in der Best-of-3-Finalserie gegen Graz. © GEPA

„Wir haben heute nicht gut gespielt, aber gewonnen“ — wie fast alle Kolleginnen, sah auch Topscorerin Katharina Holzer (17 Punkte) die Leistung der „Steelgirls“ im ersten Volleyball-Finalspiel gegen Graz sehr selbstkritisch.

Das Ergebnis stimmte, wie bisher immer im Ausweichquartier Amstetten, jedoch: Die Linzerinnen siegten 3:1 (20, -19, 20, 16) und haben nun am Sonntag auswärts den ersten Matchball, ein Entscheidungsspiel würde am Montag steigen.

Hoffnung auf freie Tage

Dass wollen die Steelvolleys aber verhindern, denn für sechs Spielerinnen geht es direkt zum Nationalteam. Kapitänin Nikolina Maros hofft, sich noch den einen oder anderen freien Tag aushandeln zu können.

„Ich hab meine Familie in Tirol seit Weihnachten nicht mehr gesehen.“ Ein Trumpf soll die längere Bank werden. Diesmal saßen mit Carinne Gebhardt und Milena Spasojevic zwei Legionärinnen über die gesamte Spielzeit am Spielfeldrand.

„Das zeigt die Ausgeglichenheit, ich bin vorsichtig optimistisch“, meinte deshalb auch Manager Andreas Andretsch.

Von Tobias Hörtenhuber

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