Singapur erlitt 2020 größte Rezession seiner Geschichte

Die vom Handel abhängige Wirtschaft von Singapur hat im Jahr 2020 die schlimmste Rezession in ihrer Geschichte erlitten. Die Finanzmetropole verzeichnete einen Rückgang des BIP um 5,8 Prozent, wie am Montag bekannt wurde. Die Regierung hatte ein Minus von bis zu 6,5 Prozent vorhergesagt.

Der Stadtstaat in Südostasien ist bisher vergleichsweise glimpflich durch die Pandemie gekommen, unter anderem durch den Einsatz von umstrittenen Überwachungsmaßnahmen. Allerdings ist Singapur in besonderem Maße vom internationalen Handel abhängig, der wegen der Coronapandemie massiv beeinträchtigt ist.

Um der Wirtschaft neue Impulse zu geben, dürfen ab Mitte Jänner wieder Geschäftsreisende aus aller Welt in Singapur einreisen. Dienstreisende, deren Aufenthaltsdauer 14 Tage nicht überschreite, dürften unter strengen Auflagen wie Gesundheitstests und Abstandsregeln das Land betreten. Bei Treffen mit Geschäftspartnern aus Singapur würden etwa raumhohe Trennwände für entsprechenden Schutz sorgen. Im Mai hält auch das Weltwirtschaftsforum (WEF) sein Jahrestreffen in Singapur ab, als Ersatz für die abgesagte Zusammenkunft Ende Jänner im Graubündner Skiort Davos.

YT
Video
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Wie ist Ihre Meinung?