Skifahrerin beim Fotografieren auf Kärntner Berg abgestürzt

Eine 29-jährige Rumänin ist am Mittwoch bei einem Unfall in den Kärntner Bergen leicht verletzt worden. Sie war laut Polizei mit ihrem Ehemann (29) von der Bergstation am Mölltaler Gletscher (Bezirk Spittal an der Drau) rund 20 Höhenmeter auf die 3.105 Meter hohe Baumbachspitze gestiegen. Dort schossen sie einige Fotos, als die Frau auf dem eisigen Untergrund ausrutschte und 200 Meter abrutschte.

Sie versuchte, mit Händen und Skischuhen Halt zu finden, was ihr auf der Salzburger Seite des Berges schließlich gelang. Der Ehemann verständigte die Liftgesellschaft, mittels Hubschrauber-Seilbergung wurde die Frau schließlich gerettet. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt flog man sie ins Bezirkskrankenhaus Lienz, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Unterdessen geriet ein 35-Jähriger am Mittwoch im Skigebiet Spieljoch in Fügenberg im Tiroler Zillertal über den Pistenrand hinaus und prallte zunächst gegen einen Baum sowie in weiterer Folge gegen die Holzwand einer Skihütte. Wie die Polizei berichtete, zog sich der Deutsche dabei schwere Verletzungen zu. Er musste mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen werden.

Der 35-Jährige war gegen 11.30 Uhr über die sogenannte Skihüttenabfahrt abgefahren. Dabei dürfte er im Bereich der Skihütte, in einem ausgeschilderten Langsamfahrbereich, da dort auch die Rodelbahn einmündet, mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Der Deutsche kam bei einigen anderen Skifahrern gerade noch vorbei, verlor dann bei einem weiteren Ausweichversuch aber die Kontrolle über seine Ski und stürzte über die Böschung.

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