Skoda Kodiaq 4×4 Sportline – Groß, robust und clever

Der Skoda Kodiaq Sportline ist ein gewaltiger Naturbursche, der auch in der Stadt eine gute Figur macht.

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Vier Jahre nach dem Marktstart hat Skoda sein größtes SUV überarbeitet. Beim Kodiaq stechen dabei die Änderungen dezent ins Auge. So sorgt nun die neue Frontpartie mit dem hexagonalen, aufrechter stehenden Grill für eine noch stärkere optische Präsenz.

Die schlankeren, dynamischer wirkenden Frontscheinwerfer sind jetzt serienmäßig mit LED-Technologie ausgestattet und auf Wunsch auch als LED-Matrix-Scheinwerfer erhältlich. Den Luftwiderstand senken zudem spezielle Aero-Räder im Zusammenspiel mit neu gestalteten Stoßfängern sowie einem neuen, in hochglänzendem Schwarz lackierten Heckspoiler und seitlichen Finlets an der Heckscheibe. Das versprechen zumindest die Skoda-Ingenieure.

Typenschein

Skoda Kodiaq 4×4 Sportline TDI DSG

Preis: ab € 58.546,92 inkl. Steuern und Abgaben; Testwagenpreis € 70.161,88 unter anderem inklusive Dachhimmel in Suedia € 727,62, dynamische Fahrwerksregelung € 1014,38, Leder-Interieur mit Memory-Sportsitzen € 1591,92, Panorama-Glasschiebe- und Ausstelldach € 1344,02, Radio Navigation „Columbus“ € 1034,48, Technik Plus-Paket € 1185,90, Trailer Komfort-Paket € 2071,64 und Telefonbox € 337,68; einen Skoda Kodiaq (Ambition 150 PS TSI ACT) gibt es ab € 36.020,-
NoVA/Steuer: 14 %/ € 1304,64 jährlich
Garantie: 2 Jahre ohne km-Begrenzung, 3 Jahre Lackgarantie, 12 Jahre gegen Durchrostung
Service: alle 30.000 km oder alle 2 Jahre

Technische Daten:
Motor: R4, 16V, Common-Rail, Turbolader, Partikelfilter, 1968 cm³, 147 kW/200 PS bei 3600 U/min, max. Drehmoment 400 Nm bei 1750-3000 U/min
Getriebe: Siebengangautomatik
Antrieb: Allradantrieb
Höchstgeschwindigkeit: 218 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 7,8 s
Leistungsgewicht: 9,24 kg/PS
WLTP-Verbrauch: 6,7 Liter
VOLKSBLATT-Testverbrauch: 7,9 Liter
CO2-Ausstoß: 176 g/km
Euro 6d

Eckdaten:
L/B/H: 4699/1882/1685 mm
Radstand: 2791 mm
Eigen-/zul. Gesamtgewicht: 1848/2410 kg
Kofferraum: 835-2065 Liter
Tank: 58 Liter (Diesel)
Reifen: 4 x 235/45 R20 100V auf 20“-Alus

Sicherheit:
Regelsysteme: ABS/EBV/ESP/ASR/BA/BSD/RSR/LKA/ACC/TPMS
Airbags: 8

Geländedaten:
Bodenfreiheit: 196 mm
Böschungswinkel vorne/hinten: 18,2°/16,5°

Jedenfalls steht der 4,699 Meter lange Fünftürer dominant auf der Straße und strahlt dabei in der Sportline-Ausführung sowohl die notwendige Portion Sportlichkeit als auch den erwartbaren Funken Eleganz aus.

Im Interieur setzen neue Dekorleisten, zusätzliche Kontrastnähte und erweiterte Funktionen der LED-Innenraumbeleuchtung moderne optische Akzente. Platz bietet der Kodiaq klarerweise mehr als genug. Auch das Gepäckabteil mit hoher Ladekante und elektrisch (nicht gerade weit) aufschwingender Heckklappe ist üppig. Die ebene Ladefläche bei umgeklappter Rückbank beträgt übrigens 1,94 Meter.

Die Sitze geben außerdem viel Seitenhalt, die Ergonomie lässt keine Wünsche offen und das Cockpit ist klar strukturiert und übersichtlich. Herzstück ist der 9,2 Zoll große Touchscreen, dessen Bedienbarkeit sich leicht erschließt, dessen Software dahinter allerdings oft nur träge reagiert.

Die Sprachsteuerung scheint zudem manchmal schwerhörig zu sein, aber spätestens beim zweiten Versuch klappt alles wunderbar. Das virtuelle Cockpit hinter dem griffigen Lenkrad ist konfigurierbar und ein wahrer Augenschmaus.

Der Skoda Kodiaq weist also wirklich jede Menge Annehmlichkeiten auf, die ein Oberklassefahrzeug zu bieten hat. So fährt das SUV in der Sportline-Ausführung bereits serienmäßig unter anderem mit LED-Scheinwerfern, beheizbarem Lederlenkrad, digitalem Radioempfang, USB-C-Anschlüssen, Leichtmetallfelgen, Progressivlenkung, Parklenk-Assistent und Offroad-Assistenten vor.

Mit ein paar cleveren Extras – die fair bepreist sind – fahren dann auch noch Annehmlichkeiten wie ein Glas-Panoramadach, Leder-Sportsitze mit Memoryfunktion, induktive Ladeschale und eine dynamische Fahrwerksregelung mit. Lediglich ein Head-up-Display und einen Ellbogenwärmer für die breite Mittelkonsole könnte man vermissen.

Billig ist der Spaß dann nicht: 70.000 Euro sind in der Vollausstattung zu berappen, womit der Kodiaq dennoch zu den günstigeren Vertretern seiner Zunft zählt. An Bord ist natürlich auch eine Rückfahrkamera, die jedoch bei Dunkelheit ein lausiges Bild auf den Bildschirm projiziert.

Angetrieben wird das SUV von einem gut gedämmten, laufruhigen Vierzylinder, der nach kurzer Bedenkzeit vehement seine 200 PS an die Räder weiterleitet. Die Siebengang-Doppelkupplung sortiert die Gänge schnell und überwiegend akkurat. Die Fahrwerksabstimmung gefällt, weil sie den Spagat zwischen Sportlichkeit und Bequemlichkeit mühelos schafft.

Die Seitenneigung in den Kurven hält sich in Grenzen, die Bremsen verzögern anstandslos und gut dosierbar. Die Lenkung ist präzise, die Traktion kann sich ebenso sehen lassen – also in Summe sehr passable Eigenschaften, die der Kodiaq, der auch beim Ausflug ins Gelände kaum Schwächen zeigt, auf den Boden bringt. Der Wagen ist jedoch ein durstiger Geselle.

Die 6,7-Liter-WLTP-Referenzwert lassen sich nur bei sanften Überlandfahrten im Eco-Modus erreichen. Im beherzt gefahrenen Sport-Modus sind mehr als acht Liter üblich; im Schnitt verbraucht der allradgetriebene 1,8-Tonner 7,9 Liter.

Fazit

Groß, robust und fahrtechnisch ausgereift, präsentiert sich der Skoda Kodiaq mit zahlreichen Features als echtes Oberklasse-SUV, ohne in sechsstellige Regionen beim Preis zu geraten.

Die zahlreichen Details sorgen zudem für einen angenehmen Alltag: Abfallbehälter, Brillenfach im Dachhimmel, Parkscheinhalter, Regenschirm in der Fahrertür, Taschenhaken im Gepäckraum, Trichter für Wischwasser und Warnwestenhalter in den weit aufschwingenden Türen sind einfach clever.

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