„Sorgsamer Umgang mit Grund und Boden ist ein zentrales Ziel“

Das Land OÖ wirkt Flächenfraß mit gezielten Strategien entgegen

Landwirtschaftliche Flächen sollen zur Lebensmittelsicherheit abgesichert werden.
Landwirtschaftliche Flächen sollen zur Lebensmittelsicherheit abgesichert werden. © Andrii Yalanskyi - stock.adobe.com

Bodenverbrauch und Bodenversiegelung ist eines der größten Probleme der heutigen Zeit, warnen der Verkehrclub Österreich und die Hagelversicherung anlässlich des bevorstehenden Weltbodentags am Sonntag.

Allein in Oberösterreich benötigen Gebäude und Verkehr eine Fläche von 991 Quadratkilometern.

Grundlagen schaffen

Nun werden auch die Rufe in der Bevölkerung lauter. Laut einer österreichweiten Umfrage des Instituts Market sind 84 Prozent dafür, dass eine gemeindeübergreifende Raumplanung weitere Zersiedlung verhindern soll.

Ein Signal, dass mit der Politik im Sinne der Oö. Raumordnungsstrategie 2030 und des neuen Oö. Raumordnungsgesetz im Gleichklang spielt.

„Mit diesen beiden Grundlagen schützen wir unseren Boden, ermöglichen aber auch – dort wo es sinnvoll ist – etwa jungen Familien – sich Wohnraum und ein Zuhause zu schaffen oder Betrieben sich anzusiedeln und für Arbeitsplätze in den Regionen unseres Landes zu sorgen“, so Landesrat Markus Achleitner.

Somit ist Schluss mit „Parkplatzwüsten“, und Supermärkten an Kreisverkehren – stattdessen sollen Gemeinden nach innen wachsen, fruchtbarer Boden zugunsten der Landwirtschaft erhalten bleiben und Brachland wieder aktiviert werden. Vergangenes Jahr wurden hierzulande 237 ha gewidmete, aber unbebaute Flächen in Nutzung gebracht.

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