Renate Enöckl

Meinung

von Renate Enöckl

Soziales Training

Kommentar zum Thema „Demenz“

Mit dem Gehirn verhält es sich so wie mit allen Muskeln im menschlichen Körper: Es will trainiert und gepflegt werden, sonst verkümmert es.

Die Wichtigkeit der sozialen Interaktion hat sich vor allem in der Corona-Krise gezeigt — bei Menschen mit Demenz, die in der Isolation vielfach Teile ihrer Fähigkeiten eingebüßt haben, manche unwiederbringlich.

Sozialkontakte spielen nicht nur für das seelische Wohlbefinden eine große Rolle, sondern auch für die geistige Gesundheit.

Sozialkontakte – seien sie privat oder professionell – verhindern auch, dass Betreuende und Betreute alleine gelassen werden, dass nicht nur darüber gesprochen, sondern ihnen auch geholfen wird. Das wird auch nötig sein für ein lebenswertes Leben im Alter.

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