Spanische Autorin Almudena Grandes gestorben

Die prominente spanische Autorin Almudena Grandes (61) ist gestern, Samstag, in ihrer Heimatstadt Madrid gestorben. Sie erlag einer Krebserkrankung, die vor über einem Jahr diagnostiziert wurde. Das melden zahlreiche spanische Medien. „Wir verlieren eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen unserer Zeit“, twitterte der spanische Premierminister Pedro Sánchez laut ANSA. „Heute trauern die spanische Literatur und die Progressiven“, fügte Kulturminister Miquel Iceta hinzu.

Ihr Debüt „Lulú – Die Geschichte einer Frau“ erschien im Jahr 1989. Der Roman, der sich für das damalige Spanien ungewohnt offen mit Sexualität auseinandersetzte, wurde zum Bestseller, weltweit übersetzt und von Bigas Luna mit Francesca Neri und Javier Bardem in den Hauptrollen verfilmt. Zu den jüngeren Werken Grandes’ zählen die Romane „Der Feind meines Vaters“ und „Inés und die Freude“. Sie stehen beispielhaft für die intensive Auseinandersetzung der politisch und sozial engagierten Autorin mit dem Spanischen Bürgerkrieg und der Franco-Diktatur.

Grandes war mit dem Dichter und derzeitigen Direktor des Instituto Cervantes Luís García Montero verheiratet und hinterlässt eine Tochter.

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