Sparkasse sieht noch Optimismus

Trotz Krisen bauen kleine und mittlere Betriebe noch auf Rücklagen

Die gute Eigenkapitalausstattung sieht Vorstandsdirektor Walzhofer als Grund für den Optimismus.
Die gute Eigenkapitalausstattung sieht Vorstandsdirektor Walzhofer als Grund für den Optimismus. © Sparkasse OÖ

Entgegen vieler aktueller Negativmeldungen sieht die Sparkasse OÖ derzeit noch eine hohe Widerstandsfähigkeit der heimischen kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) gegen die mannigfaltigen Krisen.

Laut einer Studie der IMAS International im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen, bei der österreichweit 900 Interviews mit KMU geführt wurden – 100 davon aus Oberösterreich – blickten 71 Prozent der Befragten in Oberösterreich optimistisch auf ihre Entwicklung in den nächsten zwei bis drei Jahren.

Durchgeführt wurde die Studie im Zeitraum April und Mai, aber auch aktuell würden zwei Drittel der Unternehmen noch positiv in die Zukunft blicken, so Sparkasse-OÖ-Vorstandsdirektor Herbert Walzhofer.

Eigenkapital hilft

Dass dies so sei, wird mit dem guten finanziellen Vorbau der Betriebe begründet. 40 Prozent der KMU konnten ihr Eigenkapital in den vergangenen ein bis zwei Jahren erhöhen.

„Die Stärkung des Eigenkapitals in den beiden vergangenen Jahren beweist das unternehmerische Geschick der Klein- und Mittelbetriebe in unserer Region. So sind sie für die Herausforderungen der kommenden Monate und Jahre bestens gewappnet“, so Walzhofer.

Doch dass die Folgen der Ukraine-Krise und Corona auf die Unternehmen durchschlagen zeigt auch die Studie deutlich. So wurde erhoben, dass nahezu alle oberösterreichischen Klein- und Mittelbetriebe von den steigenden Energiepreisen (93 Prozent) betroffen sind.

Lieferschwierigkeiten (75 Prozent) und Personalmangel (70 Prozent) zählen zu den weiteren aktuellen Herausforderungen. Das Wegbrechen der Absatzmärkte in Russland und der Ukraine betrifft mit 8 Prozent hingegen vergleichsweise wenige Unternehmen.

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