Spitalsreform im Sinn der Patienten

Endbericht der Reform wurde jetzt vom Kontrollausschuss bestätigt

„Der Kontrollausschuss setzt den Schlusspunkt über ein wichtiges und gelungenes Kapitel der Landespolitik: einer Verschlankung der Spitalsverwaltung zu Gunsten der Versorgung von Patientinnen und Patienten“, sagte OÖVP-Klubobmann Christian Dörfel zum Endbericht der Spitalsreform, der am Donnerstag auch im Kontrollausschuss des Landes beschlossen wurde.

„Die Ziele der Reform wurden erfüllt, unsere Spitalsstruktur wurde effizienter und schlagkräftiger und die Patientenzufriedenheit ist auf gleich hohem Niveau geblieben“, ist Dörfel mit den Ergebnissen der Oö. Spitalsreform zufrieden. Die erreichten Ziele der Kostendämpfung und Verschlankung der Verwaltung zu Gunsten der medizinischen Bereiche führten zu einer Kostenreduktion in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro.

Durch die Schaffung einer einheitlichen Führungs- und Beteiligungsstruktur und dem Zusammenführen einzelner Spitäler zu größeren Kliniken konnten Synergien gebündelt werden. „Alles zum Wohl der Patienten“, so Dörfel.

Verstärkte Kooperation

Als besonders positiv nennt Dörfel die verstärkte Kooperation zwischen der Gesundheitsholding und privaten Krankenhäusern wie Ordensspitälern oder dem Salzkammergutklinikum. „Ein Gewinn, der sich besonders während der Corona-Pandemie zeigt.“

Dörfel sieht im abgeschlossenen Reformprozess zudem eine gute Basis für die Weiterentwicklung der Oö. Gesundheitslandschaft. Neue Ziele bis 2025 wurden bereits formuliert und sind in Umsetzung. Dazu gehören beispielsweise der Ausbau der Primärversorgung oder die Stärkung von ambulanter und tagesklinischer Leistungen. Auch die richtigen Lehren aus der Pandemie müssen gezogen werden.

„Der Endbericht ist sehr erfreulich und eine gute Basis für Weiterentwicklungen. Ich danke allen Beteiligten, allen voran LH-Stv. Christine Haberlander, für die hervorragende Arbeit“, so Dörfel.

Der 3. LT-Präsident Peter Binder (SPÖ) fordert: „Wir brauchen dringend eine Entlastung der Krankenhäuser durch zusätzliche Kassen-ÄrztInnen, wie im Regionalen Strukturplan Gesundheit auch vorgesehen. Inwieweit das auch gelingt, ist in einem Gesundheitsmonitoring dem Oö. Landtag zu berichten.“

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