Meinung

von Markus Ebert

SPÖ bestätigt Häupl

Kommentar über versuchte Skandalisierungen.

Wer darauf wettet, dass im Schluss-Spurt vor Wahlen die eine oder andere Partei noch auf Skandalisierung setzt, wird keine großen Gewinne machen. In Oberösterreich hat es die SPÖ übernommen, den pink befüllten Schmutzkübel in Richtung OÖVP zu entleeren.

Die Skandalisierung der Beschaffung von notwendiger Corona-Schutzausrüstung für das Gesundheitspersonal vor mehr als einem Jahr dient — entgegen aller treuherzigen Behauptungen — weniger der inhaltlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema als dem Bemühen um mediale Aufmerksamkeit.

Diese Aufmerksamkeit sollte man der Landes-SPÖ und ihrem Neos-Beiwagerl tatsächlich auch schenken, weil man dann schnell auf eine Widersprüchlichkeit der Argumentation stößt, die eine Beleidigung für jeden intelligenten Wähler ist. Man kann nicht einerseits nach Oppositionsrechten— wie etwa einen U-Aussschuss — rufen und andererseits gegen die Abschaffung des Proporzsystems sein.

Und dass die Gesundheitsholdung mit der Anschaffung der Schutzkleidung ihrer Sorgfaltspflicht als Dienstgeber nachkam, blendet die sogenannte Arbeiterpartei SPÖ völlig aus. Zeit der „fokussierten Unintelligenz“ nannte Michael Häupl den Wahlkampf — und seine OÖ-Genossen bestätigen ihn darin.

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