SPÖ startet Bürgerinitiative für Job-Aktion 40.000

Nach der Ablehnung des Antrages zur Einführung der Aktion 40.000 im Nationalrat durch ÖVP und Grüne starten nun zwei SPÖ-Abgeordnete eine Bürgerinitiative für die Beschäftigungsaktion für Langzeitarbeitssuchende. Die parlamentarische Bürgerinitiative „Aktion 40.000 – Arbeitsplätze, Chancen, Zuversicht“ soll die Einführung der Job-Offensive unterstützen, so SPÖ-Kommunalsprecher Andreas Kollross und SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch.

„In Österreich hatten im Februar eine halbe Millionen Menschen keinen Job. 140.000 davon sind bereits seit über einem Jahr beschäftigungslos. Während diese Menschen von Ausgrenzung und Armut betroffen sind, steckt die Bundesregierung den Kopf in den Sand“, kritisiert Muchitsch am Sonntag in einer Aussendung. Programme gegen die Rekordarbeitslosigkeit gebe es keine, Vorschläge wie die Aktion 40.000 – eine großangelegte Job-Offensive für Langzeitbeschäftigungslose – würden bekämpft.

Mit der Aktion sollen 40.000 existenzsichernde Arbeitsplätze ab 30 Wochenstunden in öffentlichen oder gemeinnützigen Einrichtungen und Dienstleistungsverbünden geschaffen werden, um regionalen bzw. kommunalen Bedarf abzudecken. „Statt 210 Millionen Euro in PR und Eigenwerbung zu stecken, sollte man daher lieber 260 Millionen Euro für 40.000 Arbeitsplätze investieren“, fordern die beiden SPÖ-Abgeordneten und appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, die Initiative mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Sind genügend „analoge“ Unterschriften gesammelt, könne die Bürgerinitiative im Parlament eingebracht und dann auch über die Parlaments-Homepage elektronisch unterstützt werden.

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