Alcaraz verletzt sich in Rio und muss aufgeben

Der Spanier knickte in Rio unglücklich um © APA/AFP/PABLO PORCIUNCULA

Rückschlag für Tennisstar Carlos Alcaraz: Der Spanier verletzte sich am Dienstag beim ATP500-Turnier in Rio de Janeiro zu Beginn seiner Erstrundenpartie gegen Lokalmatador Thiago Monteiro am Knöchel. Der Weltranglisten-Zweite musste behandelt werden und spielte kurz darauf bandagiert weiter. Nach wenigen Ballwechseln gab Alcaraz beim Stand von 1:1 im ersten Satz auf. Am Abend teilte er nach einer Untersuchung jedoch mit, dass er nicht schwer verletzt sei.

Wegen einer Knöchel-Verstauchung werde er nur einige Tage pausieren müssen, schrieb Alcaraz auf Instagram. Er kündigte seinen Start beim Masters-1000-Turnier vom 6. bis 17. März im kalifornischen Indian Wells an, wo er Titelverteidiger ist.

Beim Sandplatzturnier in Rio war der 20-Jährige zuvor umgeknickt und hingefallen. Der Rio-Sieger von 2022 sprach danach von Schmerzen. „Ich habe mich schlecht gefühlt“, so Alcaraz. „Ich konnte mich nicht mehr gut bewegen und wusste, dass es unmöglich sein würde, weiterzumachen. Ich dachte, es würde noch schlimmer werden, wenn ich weiterspielen würde, und deshalb habe ich mich entschieden, aufzugeben.“

Der zweifache Grand-Slam-Sieger hat seit seinem Wimbledon-Triumph im Vorjahr kein Turnier mehr gewonnen. In Indian Wells Anfang März hat Alcaraz als amtierender Champion 1.000 Punkte zu verteidigen. Sollte er länger ausfallen, droht ein Rückfall in der Weltrangliste.

Das könnte Sie auch interessieren