„Der Klub wäre ohne mich lange tot“

FC-Wels-Obmann Juan Bohensky setzt sich gegen Vorwürfe zur Wehr

FC-Wels-Obmann Juan Bohensky (74) will demnächst einen neuen Klubvorstand präsentieren.
FC-Wels-Obmann Juan Bohensky (74) will demnächst einen neuen Klubvorstand präsentieren. © picturedesk.com/Scharinger

Fußball-Viertligist FC Wels kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach einem sportlich schwachen Herbst samt 0:12-Rekordpleite gegen St. Martin erschüttern den Klub aktuell heftige Turbulenzen auf Funktionärsebene.

Weil sich Langzeit-Obmann Juan Bohensky nach einem Herz- und Lungeninfarkt im Sommer zuletzt für elf Wochen aus dem Tagesgeschäft zurückziehen musste, übernahm mit Alexander Bauer, der auch als Spieler aktiv ist, ein neuer Mann das Ruder.

Zuletzt erfolgte, wie berichtet, wieder der Rücktritt. Offiziell wegen eines Auslandsstudiums. Hauptgrund dürfte aber die Rückkehr Bohenskys sein, der auch für Trainer Yahya Genc keine Zukunft im Verein sieht.

Neuer Vorstand kommt

„Da wird ein falsches Spiel gespielt, ich bin denen ein Dorn im Auge“, verriet der 74-jährige Langzeitfunktionär, der die Messestädter seit 2014 führt und ergänzt: „Ich habe damals mit einer halben Million Euro Schulden übernommen. Heute sind es nur mehr 50.000 — ohne mich wäre der FC Wels lange tot.“

In den kommenden Tagen will Bohensky einen neuen Vorstand präsentieren, Gespräche stehen vor dem Abschluss. „Da steht sportliche und wirtschaftliche Kompetenz dahinter, wir werden den Klub in eine gesicherte und erfolgreiche Zukunft führen“, erzählte „Bo“. Die zuletzt geäußerten Angriffe gegen seine Person will der Leondinger jedenfalls nicht auf sich sitzen lassen: „Das übergebe ich dem Anwalt.“

Von Christian Baumberger

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