England nach 3:0 gegen Wales im Achtelfinale gegen Senegal

England ist bei der Fußball-WM als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen. Der Champion von 1966 setzte sich am Dienstag in Al Rayyan gegen Wales mit 3:0 (0:0) durch und trifft nun als Erster von Pool B am Sonntag (20.00 Uhr MEZ) auf den Gruppe-A-Zweiten Senegal. Österreichs Play-off-Bezwinger Wales hingegen muss als Letzter mit nur einem Punkt nach Hause reisen. Die Tore erzielten Marcus Rashford (50., 68.) und Phil Foden (51.).

Dieses Duo war neben Jordan Henderson und Kyle Walker im Vergleich zum 0:0 gegen die USA neu in die Startformation gerutscht, dafür ließ Englands Teamchef Gareth Southgate unter anderem Raheem Sterling und Bukayo Saka auf der Bank. Auch mit einer neuformierten Mannschaft schlugen sich die Engländer in der ersten Hälfte mit alten Problemen herum. Mit angezogener Handbremse spielend, gab es gegen die Waliser nur selten ein Durchkommen.

Die mit Abstand beste Chance vor der Pause ließ Rashford aus, als er nach Vorarbeit von Harry Kane allein vor Danny Ward am walisischen Goalie scheiterte (10.). In der 38. Minute gelang den „Three Lions“ ein sehenswerter Angriff über mehrere Stationen, Foden schloss mit einem Schuss weit über die Latte ab. Wenige Sekunden später verfehlte ein Seitfallzieher von Rashford das Ziel ebenso deutlich.

Die walisische Auswahl hätte eigentlich drei Punkte benötigt, um noch im Aufstiegsrennen zu bleiben, konzentrierte sich aber fast ausschließlich auf ihre eigene Defensive. Vorerst entstand nur bei einem Fehlschuss von Joe Allen (45.+5) ein Hauch von Gefahr. Gareth Bale trat praktisch nie in Erscheinung und musste laut Teamchef Rob Page zur Pause wegen einer Oberschenkelverletzung ausgetauscht werden.

Ohne ihren Topstar waren die letzten walisischen Achtelfinal-Hoffnungen bald nach Wiederanpfiff beendet. Zunächst versenkte Rashford einen von Foden herausgeholten Freistoß an der Strafraumgrenze im Tormann-Eck (50.). Wenige Sekunden später gelang dem Manchester-United-Profi eine Balleroberung gegen Ben Davies, Kane spielte einen optimalen Stanglpass und Foden stellte aus kurzer Distanz auf 2:0.

Damit war die Partie gelaufen. England legte den Kraftsparmodus ein, kam aber noch zum 3:0. Rashford ließ Connor Roberts aussteigen und traf zwischen die Beine von Ward. Für den 25-Jährigen war es der dritte WM-Treffer, er liegt damit in der Schützenliste ex aequo mit Kylian Mbappe (Frankreich), Cody Gakpo (Niederlande) und dem bereits ausgeschiedenen Enner Valencia (Ecuador) an der Spitze. Die Waliser hingegen brachten es bei ihrer zweiten Endrunden-Teilnahme – der ersten seit 1958 – insgesamt nur auf ein Tor, und das beim 1:1 gegen die USA aus einem Elfmeter von Bale.

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