Erfolgreiche 16. Auflage von Andi Goldbergers Talente Cup

300 junge Adler aus ganz Österreich probierten diesen Winter das Abenteuer Skispringen aus

Andi Goldberger (hinten winkend) durfte wieder zahlreiche talentierte Weitenjäger in Hinzenbach begrüßen
Andi Goldberger (hinten winkend) durfte wieder zahlreiche talentierte Weitenjäger in Hinzenbach begrüßen © RB Content Pool/Dietmayer

Zu Jahresbeginn begab sich Andreas Goldberger erneut auf die Suche nach den viel versprechendsten Skisprungtalenten Österreichs. Im Rahmen des Goldi Talente Cups durchquerte der einstige Weltcupsieger und Vierschanzen-Tourneesieger fünf Bundesländer, um aufstrebenden Athleten die Chance zu geben, ihre Flugkünste zu entfalten.

Während dieser Tour traf die Skisprunglegende im Januar etwa 300 mutige Nachwuchssportler, von denen inzwischen 44 Kinder regelmäßig in ihren örtlichen Vereinen trainieren.

Schon 16. Goldi Cup

Mit den Erfolgen der österreichischen Skispringer im Rücken hieß es auch für die jüngsten Sprung-Talente des Landes im Jänner wieder „Schanze frei“.

Skisprung-Legende Goldbetrger begab sich bereits zum 16. Mal auf die Suche nach den potenziellen „Adlern“ von morgen. Gestartet wurde am 7. Jänner im obersteirischen Eisenerz, dort bestritten Kinder aus der Steiermark, Wien, Niederösterreich und dem Burgenland den Auftakt der 2024er Goldi Talente Cup Serie.

Eine Woche darauf durften Kinder aus Kärnten in Villach und jene aus Oberösterreich, Wien und Niederösterreich in Hinzenbach erste „Schanzenluft“ schnuppern.

Zu guter Letzt bewiesen noch die Jungadler aus Salzburg in Saalfelden und Nachwuchsskispringer aus Vorarlberg und Tirol in Tschagguns ihr Können.

Bei den insgesamt fünf Stopps hatten Mädchen und Buben der Jahrgänge 2013 bis 2018 die Gelegenheit, zum ersten Mal von einer Schanze abzuheben und herauszufinden, ob ihnen das Skispringen Freude bereitet.

Vor den aufmerksamen Augen von Andreas Goldberger und den Trainern der örtlichen Vereine wagten sich die jungen Skispringer mutig die aufwendig präparierten Schanzen hinunter. Auch die Eltern und zahlreiche Zuschauer zeigten sich beeindruckt von den Sprungkünsten des Nachwuchses. Als Anerkennung für ihren Mut durften die aufstrebenden Nachwuchsspringer ihre eigene Goldi Talente Cup Startnummer, eine Urkunde und einen Preis mit nach Hause nehmen.

Mit der jüngsten Ausgabe des Goldi Talente Cups war Schirmherr Andreas Goldberger mehr als zufrieden. Von den rund 300 teilnehmenden Kindern versuchten sich viele sodann bei einem ersten Schnuppertraining der jeweiligen Vereine, 44 haben bis jetzt auch weiterhin am Training teilgenommen.

Tolle Saison

Zudem werden den Vereinen vom Goldi Talente Cup pro Jahr 20 Paar Sprungski und 25 Skisprunganzüge kostenlos zur Verfügung gestellt werden, damit die Kinder ohne zusätzliche Kosten mit dem Training beginnen können. „Das war wirklich eine tolle Goldi Talente Cup Saison.

Natürlich freut es mich, dass so viele Kinder bei den Stopps mit dabei waren, aber das Wichtigste ist, dass so viele Kinder begonnen haben, bei den Vereinen zu trainieren. Das ist eine wichtige Basis für den Skisprungsport, denn bei 44 Kindern, die wir heuer für den Skisprungsport begeistern konnten, ist die Chance wieder sehr groß, dass sich ein toller Jahrgang bildet.

Je mehr motivierter Nachwuchs, desto besser funktioniert der Sport. Und im Grunde geht es nicht darum, dass die Kinder an der Weltspitze mitfliegen, denn wichtig ist, dass sie dem Sport, in welcher Funktion auch immer, erhalten bleiben. Das hält die Sportart Skispringen am Leben, da spreche ich auch von Trainern, ehrenamtlichen Helfern, Eltern und Funktionären“, zeigte sich Goldberger begeistert von der erfolgreichen 2024er Ausgabe seiner Talentesuche.

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