„Es ist wichtig, in Liga A zu bleiben“

Showdown für Kapitänin Puntigam & Co. im Eiskasten von St. Pölten

Die ÖFB-Frauen (r. Sarah Puntigam) wollen Norwegen hinter sich lassen — am Dienstag aber mit langen Ärmeln und Handschuhen.
Die ÖFB-Frauen (r. Sarah Puntigam) wollen Norwegen hinter sich lassen — am Dienstag aber mit langen Ärmeln und Handschuhen. © APA/Hochmuth

Eisige Temperaturen, schwierige Platzverhältnisse, ein sehr starker Gegner und erst 1610 abgesetzte Tickets — Österreichs Fußball-Frauen erwartet am Dienstag (19.15/live ORF Sport +) gegen Norwegen in St. Pölten ein ganz schwerer Abschluss der Nations League.

Ein Punkt würde reichen, um im direkten Duell den Verbleib in der höchsten Klasse zu fixieren. ÖFB-Rekordspielerin Sarah Puntigam (121 Matches) ist vom Erfolg gegen die Skandinavierinnen überzeugt.

Die 31-Jährige über …
… die Ausgangslage: „Ich denke, dass Norwegerinnen immer noch die Favoritinnen sind, wenn man sich deren Kader anschaut. Es wird ein richtiger Kampf werden, schon allein wegen der Platzverhältnisse. Aber die sind für beide Teams gleich. Es gilt, die richtige Balance zu finden — wann können wir herausspielen und wann ist es besser, auf Sicherheit zu gehen.“

… den Umgang mit den tiefen Temperaturen: „Viel laufen am besten, dann geht’s (lacht). Ich bin da nicht so überdrüber empfindlich. Nur Handschuhe brauche ich, damit die Finger nicht einfrieren. Wir Spielerinnen kennen die Situation, die Kälte ist nichts Außergewöhnliches.“

… ihre neue Rolle als Team-Kapitänin: „Ich versuche auf dem Platz und neben dem Platz voranzugehen, authentisch zu bleiben und mich gar nicht zu verändern. Ich habe dazu ein sehr gutes Team um mich mit den Ersatz-Kapitäninnen (Sarah Zadrazil, Manuela Zinsberger/Anm.) und auch dem Mannschaftsrat. Ich glaube, es funktioniert sehr, sehr gut.“

… die Tatsache, dass heuer dank Nations League nur gegen Top-Teams gespielt wurde: „Ich denke, wir haben uns weiterentwickelt dadurch — und werden uns noch weiterentwickeln. Deshalb wäre es so wichtig, dass wir in der Liga A bleiben.“

Von Tobias Hörtenhuber

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