Freiburg dank Gregoritsch-Tor im Europa-League-Achtelfinale

Gregoritsch in der Freiburger Jubeltraube © APA/AFP/DANIEL ROLAND

Michael Gregoritsch hat den SC Freiburg am Donnerstagabend ins Achtelfinale der Europa League geschossen. Der in der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:2 gegen den RC Lens eingewechselte Steirer war zunächst einer der Hauptdarsteller bei der Aufholjagd der Breisgauer, ehe er beim 3:2 nach Verlängerung den entscheidenden Treffer in der 99. Minute schoss. Bei Lens fehlte der gesperrte Kevin Danso in der Innenverteidigung. Das Hinspiel in Nordfrankreich war torlos geblieben.

Philipp Lienhart fehlte bei Freiburg weiter verletzt, Junior Adamu saß auf der Bank. David Pereira (28.) und Elye Wahi (45.+2) brachten Lens gegen zunächst schwache Hausherren voran, ehe die Freiburger mit dem eingewechselten Gregoritsch im Sturmzentrum aufkamen. Roland Sallai (67.) gelang das Anschlusstor, der Ungar erzwang in der 92. Minute schließlich – erneut mit einem abgefälschten Schuss – auch eine Verlängerung.

Gregoritsch fand noch tief in der Nachspielzeit eine gute Möglichkeit per Kopf vor, ehe er seinen vierten Treffer im sechsten Europa-League-Auftritt erzielte. Der 29-Jährige wollte per Kopf auf Sallai verlängern, schuf sich dabei aber selbst die ideale Vorlage und vollendete souverän. „Unfassbar, wie oft darf man so etwas erleben“, sagte Österreichs Teamstürmer. „Das ist ein Spiel für die Ewigkeit.“

Weiter ist auch Milan, die Rossoneri verloren bei Stade Rennes zwar mit 2:3, waren nach dem 3:0 in Mailand aber abgesichert. Benfica warf Toulouse nach einem 0:0 in Frankreich aus dem Bewerb, mit Sporting kam auch der zweite Großclub aus Lissabon weiter. Olympique Marseille beendete die Europacup-Saison von Schachtar Donezk nach einem 3:1 in Südfrankreich.

In der Conference League bugsierte Union Saint-Gilloise mit Heinz Lindner auf der Bank Eintracht Frankfurt aus dem Bewerb. Der Bundesligist unterlag den Belgiern vor heimischer Kulisse nicht unverdient mit 1:2 und schied nach dem 2:2 im Hinspiel aus. Nach Toren von Cameron Puertas (47.) und Dennis Eckert (80.) für Union kam der Anschlusstreffer für die Eintracht durch Dina Ebimbe (88.) zu spät. Ajax Amsterdam schaffte mit einem 2:1 n.V. bei Bodö/Glimt in Norwegen den Einzug in die Runde der besten 16. Dort sind auch Dinamo Zagreb, Servette Genf, Olympiakos Piräus und Molde FK dabei.

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