Freude auf womöglich letzte Dakar

KTM-Pilot Walkner liegt voll im Zeitplan — 2021 war „extrem geile Saison“

In Dubai wurde intensiv getestet. Damit Matthias Walkner topfit bei der Dakar am Start steht, gilt es nun zu regenerieren.
In Dubai wurde intensiv getestet. Damit Matthias Walkner topfit bei der Dakar am Start steht, gilt es nun zu regenerieren. © Kin Marcin/Red Bull Content Pool

Nachdem sich Matthias Walkner im Oktober in Marokko den zweiten WM-Titel in der Rallye-Raid-Serie sicherte, liegt nun der Fokus auf einer erfolgreichen Rallye Dakar. Der KTM-Pilot geht dabei sehr zuversichtlich in die 44. Ausgabe der härtesten Rallye der Welt. „Es war eine extrem gute und geile Saison. Ich habe mich mit dem Fahrwerks-Setup so wohl gefühlt wie schon lange nicht mehr. Jetzt freue ich mich auf die Dakar, weil das ist noch einmal ein anderes Kräftemessen“, erklärte der 35-jährige Salzburger im Rahmen des gestrigen digitalen Media Get-Togethers.

Vertrag läuft aus

Bis am 1. Jänner in Saudi-Arabien der Startschuss fällt gilt es für Walkner nach einem intensiven Trainingsblock mit zahlreichen Tests in Dubai sich gut zu regenerieren. „Wir sind genau im Zeitplan, jetzt habe ich noch zehn Tage Zeit, um mich zu erholen und dann geht es los nach Saudi-Arabien“, skizzierte das Cross-Country-Ass den Fahrplan zu seiner „rein vertraglich letzten Dakar“. Ob Walkner auch 2023 bei dem berüchtigtem Wüsten-Rennen, welches er 2018 gewinnen konnte, am Start steht, will er nicht frühzeitig entscheiden: „Es hängt davon ab, wie sehr ich das noch will. Sobald ich merke, dass ich nicht mehr bereit bin 100 Prozent dafür zu geben, dann ist es gescheiter ich höre auf, weil dafür ist unser Sport viel zu gefährlich“.

Hirscher-Vergleich

Mit seinem Team tüftelte Walkner an einem neuen Motorrad, das er bei der Dakar fahren wird und veranschaulichte den Aufwand: „Früher haben alle gesagt, Marcel Hirscher testet viel, wenn er 90 Paar-Ski probierte. Wir zum Vergleich haben an die 100 verschiedenen Set-ups getestet.“ Das Ergebnis stimmt positiv, denn beim neuen Bike wurden versucht „die Vorzüge eines super leichten, handlichen Motorrads mit der Stabilität des alten zu kombinieren. Ich glaube, es ist uns ganz gut gelungen — wie gut, das wird sich im Jänner herausstellen“.

Von Daniel Gruber

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