„Halbzeit“ für „Goldi“

Skisprung-Idol Andi Goldberger feiert seinen 50. Geburtstag

Andi Goldberger (l.) als Skiflug-Weltmeister 1996. Während er seinen heurigen 50er eher leise feiert, lässt „Goldi“ seine Mutter (r.) zum 80er am Freitag so richtig hochleben.
Andi Goldberger (l.) als Skiflug-Weltmeister 1996. Während er seinen heurigen 50er eher leise feiert, lässt „Goldi“ seine Mutter (r.) zum 80er am Freitag so richtig hochleben. © APA

Typisch Andreas Goldberger — zum heutigen 50er schenkte sich der ewig junge Ex-Skispringer und nun Vollblut-Ausdauersportler eine Teilnahme bei der diesjährigen Crocodile Trophy, einem der härtesten Mountainbike-Rennen der Welt, Anfang November in Australien.

Der Sturz und die vorzeitige Aufgabe steckte „Goldi“ rasch weg. „Der Schmerz vergeht, aber der Stolz bleibt“, schrieb er auf Facebook.

Während er Down Under ein weiteres Abenteuer abhaken konnte, steht in Österreich vor allem noch eines auf der Liste: „Der Großglockner fehlt mir noch“, schmunzelte der zweifache Familienvater (Alexander/5, Tobias/6; verheiratet mit Astrid), der sich anlässlich seines Ehrentages für einen Wordrap mit dem VOLKSBLATT Zeit nahm.

Lieblingstier? Adler
Lieblingspflanze? Sonnenblume
Lieblingsfilm? Braveheart
Berge oder Meer? Berge, das ist ja schon im Namen (lacht)
Lieblingsmusik? Rock
Diese Person würde ich gerne einmal treffen: Arnold Schwarzenegger … faszinierend wär’ aber auch der Dalai Lama. Vom Sportlichen her Lionel Messi und Roger Federer.

Meine größte Stärke ist …, dass ich negative Erlebnisse gut verdrängen kann … und positives Denken.
50 zu werden bedeutet für mich … Halbzeit. Ab jetzt wachse ich wieder rückwärts (lacht).
Dankbar bin ich …, dass ich da geboren bin, wo ich geboren bin.
Ich entspanne bei … Sport.

Meine Pokale und Medaillen bewahre ich … zum Großteil in Waldzell bei meiner Mutter auf. Die Weltcupkugeln sowie die WM- und Olympiamedaillen sind bei mir in Mondsee.
Mein emotional schönster Erfolg war … der Skiflug-WM-Titel am Kulm 1996.

Oberösterreich bedeutet für mich … Heimat.
Wenn ich nicht Skispringer geworden wäre, dann … hätte ich eine Handwerker-Lehre gemacht, wahrscheinlich Zimmermann oder Maurer, und würde irgendwo Fußball spielen.

Meine Skisprung-Karriere war wie … eine Bergtour auf einen wunderschönen Gipfel, auf der ich ein paar Mal gestolpert bin.

Von Tobias Hörtenhuber

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