Kreundl und Reitshammer bei Kurzbahn-EM in Final-Läufen

Kreundl visierte bei EM erfolgreich das Finale an © APA/DIENER / EVA MANHART/DIENER / EVA MANHART

Lena Kreundl über die 100 m Lagen und Bernhard Reitshammer über die 100 m Brust sind bei der Kurzbahn-EM der Schwimmer in Otopeni (Rumänien) am Mittwoch in die Final-Läufe eingezogen. Kreundl erreichte den für Donnerstagabend angesetzten Endlauf mit einer Zeit von 58,83 Sekunden als Gesamtfünfte der beiden Halbfinali. Reitshammer markierte im Halbfinale in 57,87 Sekunden die insgesamt achtschnellste Zeit.

Zu überzeugen vermochten zwei Youngsters. Luka Mladenovic qualifizierte sich über die 100 m Brust ebenfalls für das Halbfinale, in dem sich der 19-Jährige mit einer Zeit von 58,45 Sekunden erneut steigern konnte und sich als 14. klassierte. Die 19-jährige Julia Iris Berger wurde bei ihrem EM-Debüt über die 200 m Rücken ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:07,57 Minuten im Halbfinale Gesamt-13.

Kreundl war nach ihrem Halbfinalauftritt „total glücklich“. Die Oberösterreicherin schlug in ihrem Lauf als Dritte an, die vor ihr zweitplatzierte Bulgarin Diana Petkowa wurde allerdings disqualifiziert. „Im Finale kann ich das noch besser machen. Alles ist möglich und ich lasse mich morgen einfach überraschen. Die Karten werden neu gemischt, jeder muss seine Leistung noch einmal bringen“, meinte Kreundl über ihre Chancen in der Medaillenentscheidung (Start 18.58 Uhr).

Reitshammer erreichte sein großes Ziel ebenfalls. Als Achter rutschte der Tiroler gerade noch ins Finalfeld (Start 20.01 Uhr). „Ich hätte mich gefreut, wenn die Zeit ein wenig schneller gewesen wäre“, gab er unumwunden zu. Reitshammer blieb aber optimistisch: „Da geht sicher noch was. Als Achter geht es mal nicht weiter nach hinten im Finale. Es kann nur nach vorne gehen.“

Lukas Edl schwamm sowohl über 50 m Kraul als auch als Start-Schwimmer in der 4×50-m-Lagen-Staffel zweimal österreichischen Junioren-Rekord, kam im Gegensatz zum Vortag (über 100 m Delfin) aber nicht weiter. Mit der neuntplatzierten Staffel fehlten ihm lediglich 0,11 Sekunden. Ebenfalls über 50 m Kraul verpassten Heiko Gigler (21,72) und Leon Opatril (22,49) den Aufstieg. Alexander Trampitsch musste über 100 m Brust (1:00,98) die Segel streichen, Luca Karl über 1.500 m Kraul (15:24,48). Auch Fabienne Pavlik blieb über 200 m Delfin (2:13,54) im Vorlauf hängen.

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