Länderspiel-Abschluss gegen Italien als wichtiger „Gradmesser“

Österreich um ersten Sieg gegen die Squadra Azzurra seit 62 Jahren

Bei der EM 2021 schrammte Österreich mit David Alaba (r.) nur haarscharf an einer Sensation gegen Italien vorbei.
Bei der EM 2021 schrammte Österreich mit David Alaba (r.) nur haarscharf an einer Sensation gegen Italien vorbei. © APA/Jäger

Beim bislang letzten Sieg des österreichischen Fußball-Nationalteams gegen Italien war Teamchef Ralf Rangnick zwei Jahre jung.

Seit dem 2:1 im Dezember 1960 in Neapel durch Tore von Erich Hof und Ernst Kaltenbrunner blieb die ÖFB-Auswahl in 14 Versuchen bei drei Remis und elf Niederlagen ohne vollen Erfolg.

Das soll sich am Sonntag (20.45, live ORF 1) zum Jahresabschluss im Wiener Happel-Oval ändern. „Um das Spiel zu gewinnen, brauchen wir sowohl individuell, als auch mannschaftstaktisch eine Topleistung“, sagte Rangnick.

Konkret müsse man Power in der Offensive haben, aber auch eine gute Defensive. Die Balance stehe im Fokus. „Wir brauchen ein kompaktes Abwehrverhalten und genug Mut und Personal, ihnen auch in der Abwehr Probleme zu bereiten“, erklärte der Deutsche.

Das war den Österreichern schon im letzten Duell im EM-Achtelfinale 2021 gelungen, als man erst in der Verlängerung mit 1:2 unterlegen war. Der Gedanke an dieses Match spielt aber nur eine untergeordnete Rolle. „Dass es eine Revanche ist, würde ich jetzt eher nicht sagen. Es ist ein Spiel, das wir sehr ernst nehmen“, meinte Marko Arnautovic.

Wichtige Aufschlüsse

Und das dem Teamchef weitere Aufschlüsse geben soll. „Klar ist das auch ein Gradmesser, der mit einfließt in die Überlegungen, wer dann nominiert wird“, bestätigte Rangnick. Während Arnautovic gesetzt sein dürfte, fällt Andreas Weimann nach einem Schlag auf das Knie aus. Fraglich sind auch die Innenverteidiger Gernot Trauner (Hüfte) und Philipp Lienhart (Knöchel).

Enttäuschend lief bislang der Vorverkauf, am Freitag waren erst 16.000 Karten abgesetzt. Die EM-Quali-Spiele im März gegen Aserbaidschan und Estland könnten indes in Linz steigen, wie nun auch Rangnick anklingen ließ.

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