LASK will beim Stadion-Jubiläum Tore und Sieg über WAC feiern

Am Samstag vor 365 Tagen wurde die Raiffeisen Arena eröffnet – mit einem 1:0-Heimsieg

LASK-Abwehrrecke Andres Andrade (Mitte) soll auch die Klagenfurter vom Linzer Gehäuse fern halten
LASK-Abwehrrecke Andres Andrade (Mitte) soll auch die Klagenfurter vom Linzer Gehäuse fern halten © APA/Purgstaller

Zum einjährigen Jubiläum der Raiffeisen Arena trifft der LASK in der 20. Runde der Admiral Bundesliga am Samstag (17 Uhr, live Sky Sport Austria) auf den Wolfsberger AC. Dabei können die Athletiker endgültig den Einzug in die Meistergruppe fixieren.

Nach zuletzt zwei Unentschieden en suite visieren die Linzer gegen den WAC den ersten vollen Erfolg in der Frühjahrssaison an. Zugleich gilt es, die Serie von fünf ungeschlagenen Spielen fortzusetzen. In der Raiffeisen Arena, die exakt am Samstag vor einem Jahr mit dem Sieg über die Austria Lustenau offiziell eröffnet worden war, verteidigt der LASK mit bis dato sechs vollen Erfolgen und drei Remis in der laufenden Saison weiter eine weiße Weste. Damit lachen die Athletiker in der Heimtabelle vom Platz an der Sonne.

Gelingt im Duell mit den Lavanttalern ein neuerlicher Punktgewinn, wäre den Schwarz-Weißen der fünfte Einzug in die Meistergruppe in den sechs Jahren seit der Liga-Reform auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Den achtplatzierten Kärntnern fehlen nach dem 4:1-Erfolg zuletzt über die WSG Tirol drei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs zwei Zähler auf die Top sechs.

Positive Statistik

In der Gesamtbilanz haben die Athletiker die Nase vorne: Von 30 Begegnungen entschied der LASK 16 für sich, während man neben fünf Remis neunmal den Wolfsbergern den Sieg überlassen musste. In der höchsten Spielklasse standen sich die beiden Mannschaften 21-mal gegenüber, wovon die Linzer zwölf Partien für sich entscheiden konnten, dreimal wurden die Punkte geteilt. Der Wolfsberger AC gastiert erstmals in der Raiffeisen Arena, das letzte Duell in Oberösterreich wurde noch in Pasching absolviert. Im Oktober 2022 triumphierte der LASK durch einen lupenreinen Hattrick von Robert Zulj sowie einen Treffer von Keito Nakamura mit 4:1.

Für Samstag ist Robert Zulj allerdings fraglich, erst nach dem Abschlusstraining am Freitag werden Cheftrainer Thomas Sageder und der Angreifer über dessen Einsatz entscheiden. Nicht zuletzt deshalb hofft Sageder darauf, dass Offensivkraft Marin Ljubicic endlich der „Knopf“ aufgeht. „Marin ist extrem fleißig, er arbeitet viel, er müsste sich nur mit Toren belohnen.“

Konzentration gefragt

Gegen den Wolfsberger Ac ist jedenfalls vollste Konzentration gefordert, weiß Sageder. „Wir werden gegen den WAC alles daransetzen, zu Hause vor unseren Fans wieder drei Punkte zu holen. Dafür benötigt es einen sehr konzentrierten Auftritt, um der starken Offensive der Wolfsberger keine Räume zu eröffnen. Zugleich gilt es, aus den eigenen Möglichkeiten noch mehr Kapital zu schlagen.“

In der Abwehr soll Routinier Andres Andrade dafür sorgen, dass der WAC nicht anschreibt. Tore für den LASK hat der Mann aus Panama noch nicht erzielt, verhindert hingegen schon etliche. Woche für Woche liefert der 25-jährige Abwehrrecke starke Leistungen ab. „Ich fühle mich in Linz wohl, das hier ist wie mein Zuhause. Ich fühle mich gut und gebe immer mein Bestes für die Mannschaft.“

Das wird auch am Samstag so sein, lautete doch der Auftrag von Cheftrainer Sageder, im Jubiläumsspiel kein Tor einzufangen. Knapp 10.000 Karten sind für die Partie bereits vergeben, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird – wie üblich – dringend empfohlen.

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