Nach Krönung der Saison keine Zeit zu rasten

OÖ-Pilot Julian Wagner kämpft um „Königsklasse“ bei der Jännerrallye

Schnelles Rallye-Gespann: Die deutsche Co-Pilotin Hanna Ostlender und der Oberösterreicher Julian Wagner.
Schnelles Rallye-Gespann: Die deutsche Co-Pilotin Hanna Ostlender und der Oberösterreicher Julian Wagner. © vo/Jonathan Godin

Weder die mehr als zehn Stunden lange Autofahrt nach Belgien, noch Schüttelfrost im Rallye-Cockpit und die widrigen Bedingungen konnten Julian Wagner und Co-Pilotin Hanna Ostlender daran hindern, in Spa erstmals den RC4-Gesamtsieg im Stellantis Cup einzufahren.

Ein Auto als Prämie

„Wir sind überglücklich, dass wir die Saison krönen konnten“, jubelte der 28-jährige Mühlviertler, der sich über einen sehr interessanten Preis freuen durfte: Einen Rally2-Testtag und ein Serienauto für das Jahr 2024. Das und die 3000 Euro für Platz zwei beim Rennen in Spa verdiente sich er sich hart. „Es war extrem anstrengend und anspruchsvoll. An einem Tag mussten wir sogar die Winterreifen aufziehen.“

Doch Zeit, sich auszurasten, blieb keine. Nach der Heimreise am Sonntagabend, stand der Peugeot-Pilot nach nicht einmal zwei Stunden Schlaf schon wieder in der Arbeit.

Und noch eines gilt es voranzutreiben: Den Start bei der Jännerrallye 2024. „Ich bin gerade dabei, ein Projekt aufzustellen, ich möchte heuer wieder in der Königsliga Gas geben“, hofft Wagner, der das Heimrennen 2019 gewinnen konnte, diesmal einen Start in der höchsten nationalen Klasse Rally2 realisieren zu können. Am 15. Dezember ist Nennschluss für das PS-Spektakel im Raum Freistadt (5. bis 7. Jänner).

Von Tobias Hörtenhuber

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