Gut-Behrami gewinnt Killington-Riesentorlauf – Scheib 7.

Lara Gut-Behrami gewinnt auch den Riesentorlauf in Killington © APA/AFP/Getty/SEAN M. HAFFEY

Lara Gut-Behrami hat nach ihrem Sieg in Sölden auch den zweiten Saison-Riesentorlauf für sich entschieden. Die Schweizerin setzte sich am Samstag beim Ski-Weltcup in Killington (USA) vor der zur Halbzeit führenden Alice Robinson (+0,62 Sek.) und US-Lokalmatadorin Mikaela Shiffrin (+0,81) durch. Schnellste Österreicherin war Julia Scheib als Siebente (+1,84), die ihr bestes Karriereergebnis erzielt. Für Gut-Behrami war es der 39. Weltcuperfolg.

Scheib sprach im ORF-TV-Interview von einer großen Freude. „Im zweiten Lauf habe ich mir sehr schwer getan, es war schon sehr dunkel. Aber mit dem Ergebnis bin ich schon sehr zufrieden“, meinte die Steirerin. Sie habe nun mehr Selbstvertrauen und denke bereits an die zwei Rennen in Kanada. „Da will ich mich klar Richtung vorne orientieren.“ In Mont Tremblant warten am kommenden Wochenende gleich zwei Riesentorläufe auf die Technikerinnen.

Das bietet Gut-Behrami die Chance, ihre Führung in der Disziplinwertung auszubauen, sie hat nach zwei Rennen 80 Zähler Vorsprung auf die Italienerin Federica Brignone, die am Samstag Sechste wurde. „Im Moment passt alles zusammen im Riesen. Es hat auch lange gedauert. Ich habe das nicht von heute auf morgen geschafft“, meinte die Schweizerin. Shiffrin zeigte sich über den Podestrang „extrem glücklich“, sie führt nach vier Rennen den Gesamtweltcup mit 250 Zählern vor Gut-Behrami (200) an.

Katharina Liensberger verbesserte sich mit Laufbestzeit um 13 Ränge vom 24. auf den elften Platz (+2,01) und zeigte sich zufrieden. „Es hat sich sicher leichter angefühlt. Ich wollte die Ski auf Zug bringen und attackieren. Der Lauf hat eingeladen, ich habe das gut umsetzen können. Ich weiß, es ist sicher noch viel mehr drinnen.“ Das gute Gefühl wolle sie nun in den Slalom am Sonntag (16.00/19.00/live ORF 1) mitnehmen, ergänzte die Vorarlbergerin.

Franziska Gritsch machte einen Sprung von 30 auf 15 (+2,81). „Die zweite Fahrt war ein bissl besser, aber ich bin definitiv nicht zufrieden. Ich bin in Sölden extrem cool gestartet, ich fühle mich im Riesen normal wohler. Irgendwie ist ein bissl der Faden gerissen, es gilt, sich wieder Schritt für Schritt nach vor zu arbeiten.“ Der erste Durchgang sei gefühlt eine Katastrophe und sie danach „ehrlicherweise ziemlich heiß“ gewesen.

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Stephanie Brunner wurde 20., Ricarda Haaser 26. Für die Tirolerin Haaser war es das erste Saisonrennen nach einer Pause wegen Rückenproblemen. Nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert hatten sich Mörzinger (33.), Katharina Truppe (41.), Michaela Heider (42.) und Katharina Huber (43.), Elisabeth Kappaurer schied aus.

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