Salzburg gastiert in Linz – Austria und WAC müssen punkten

Gloukh und Co. sind in Linz auf Revanche aus © APA/KRUGFOTO

Titelverteidiger Red Bull Salzburg will sich am Samstag (17.00 Uhr) in der 19. Runde der Fußball-Bundesliga beim Aufsteiger Blau-Weiß Linz für die 0:1-Heimniederlage vom September revanchieren. Für die Wiener Austria zählt zeitgleich im Kampf um einen Platz unter den besten sechs Teams der Tabelle nur ein Heimsieg gegen den SCR Altach. Selbiges gilt für den WAC im Heimspiel gegen die WSG Tirol.

Blau-Weiß Linz war für Salzburg schon einmal ein Stolperstein. Am 23. September 2023 markierte das 0:1 zuhause Salzburgs erste Liga-Niederlage nach 37 ungeschlagenen Spielen. Ob die Linzer auch die lange Auswärtsserie der „Bullen“ beenden können, wird sich weisen. Salzburg hat auswärts in der Meisterschaft 24 Mal nicht verloren, das ist eine Rekordmarke in der Liga-Geschichte. Die weiter auszubauen ist das große Ziel, die Motivation durch den Ausrutscher im direkten Duell in Wals-Siezenheim noch einmal größer.

„Für uns gilt es, am Samstag in Linz an die starke Leistung vom letzten Heimspiel gegen Sturm anzuschließen, uns dafür am Ende aber auch zu belohnen“, sagte Salzburg-Trainer Gerhard Struber. BW-Coach Gerald Scheiblehner erwartete unterdessen einen „unglaublich dominanten“ Gegner. „Wir haben aber einen klaren Plan. Man darf sich in einem Spiel keine Grenzen setzen. Mit der Energie der Fans können wir etwas bewerkstelligen“, meinte Scheiblehner.

Für die Wiener Austria zählen unterdessen im Rennen um den Platz in den Top sechs der Fußball-Bundesliga nur Siege. Nach dem gelungenen Frühjahresstart gegen Hartberg gastiert am Samstag Altach in Wien-Favoriten. Gegen die Vorarlberger wäre alles andere als ein Dreier eine Enttäuschung für die Hausherren. Eine solche erlebten die Austrianer im ersten Saisonduell im „Ländle“: Ende September siegte Altach daheim mit 2:1.

Michael Wimmer erwartete auch deshalb „eine brutal harte Nuss“ für seine Schützlinge. Der Austria-Trainer stellte sich auf einen tief stehenden Gegner ein. Die als Tabellensiebenter auf Zähler angewiesene Austria wird in der Offensive Lösungen finden müssen, um den zu erwarteten Altacher Abwehrriegel knacken zu können. Die Vorarlberger wollen ihrerseits laut Coach Joachim Standfest „nicht nur defensiv spielen“.

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Wie die Austria zittert auch der WAC um die Teilnahme an der Meistergruppe. Vier Punkte beträgt der Rückstand des Tabellenachten auf die anvisierten Top sechs bei noch vier ausstehenden Spielen gegen teils höher angesiedelte Gegner. Gegen Tabellennachzügler WSG Tirol ist da ein Heimsieg quasi Pflicht.

„Samstag ist Lieferzeit, natürlich ist der Druck gestiegen. Aber ein Sieg gegen die WSG und die Karten im Meistergruppen-Rennen sind wieder neu gemischt“, sagte WAC-Trainer Manfred Schmid zur APA. Auch in dem Wissen, dass anschließend die schweren Gänge nach Linz und Graz folgen. Erst zum Abschluss des Grunddurchgangs, wenn Altach nach Wolfsberg kommt, sind die Kärntner wieder Favorit.

Wattens prallte unterdessen zum Frühjahrsstart an der Mauertaktik von Schlusslicht Lustenau ab (0:2). Trainer Thomas Silberberger sprach nun von einer erhöhten Drucksituation. „Natürlich ist der Druck größer, weil wir uns den selber machen. Wir wollen an Blau-Weiß Linz und Altach andocken.“ Sieben respektive sechs Zähler liegt die genannte Konkurrenz voran. Den WAC erwartete Silberberger durchaus aufgezuckert. „Wir wissen, dass der WAC wahrscheinlich eine der letzten Chancen hat um ins Meister-Play-off einzuziehen.“

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